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TU Berlin

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Lehre & Studium

Dichtung und Konstruktion

Mittwoch, 16. April 2014

K1 ist ein Graus, ein Alptraum. K1 steht für Konstruktionslehre 1, und der Frustrationsfaktor in diesem Fach ist bei den Studierenden nach oben hin offen. Aber ohne K1 kein Abschluss in Maschinenbau. Prof. Dr. Dietmar Göhlich, Leiter des Fachgebietes Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik, hat seine Studierenden ermuntert, ihren Frust mal zu „verdichten“. Aus seinem Angebot „Dichtung in der Konstruktion“ trug er die besten drei Gedichte am Ende des Wintersemesters 2013/14 in seiner Vorlesung vor und belohnte sie mit „flüssigen Credits“. Studentin Lena Mrowetz, deren Gedicht wir unten stellvertretend abdrucken, sagte: „Ein sehr schönes Projekt, das es so bestimmt nicht an vielen Unis oder bei vielen Profs gibt!“

Die Abgabe der Hausarbeit

„Wen hör ich denn dort fluchen und wein’n?“
„Das muss ein Student aus der Uni wohl sein.“
„Was hat er, dass er so heult und schreit?“
„Er hat Konstruktion, und so wenig Zeit.“

„Nun sage mir, was ist geschehn,
hat er es denn nicht kommen sehn?“
„Was kommen sehen?“ „Die Not an Zeit!
Die Abgabe der Hausarbeit!“

„Doch, den Zeitplan konnt’ er gut verwalten,
hat früh Ausschau auch gehalten.
Hat nur ganz, ganz kurz nicht aufgepasst
– bääähm – und schon ging’s los dann mit der Hast!

Im Urlaub ist er kurz gewesen,
2, 3 Bücher hat er noch gelesen.
’ne Party hier, ’ne Feier dort,
schon wieder ein paar Stunden fort.

Morgens mal im Bett geblieben,
ab und zu nicht mitgeschrieben.
Im Tutorium gepennt,
wie die Zeit dann plötzlich rennt!“

„Was wird er tun, nun, da es eilt,
weil er die Zeit schlecht eingeteilt?“
„Er wird nun zweifeln, hoffen, bangen
– mir ist’s genauso einst ergangen –

und zum Schluss wird er erst dann verstehen,
ein’n Weg gibt’s nur, um zu bestehen.
Vor der Abgabe die letzte Nacht,
die wird ganz einfach durchgemacht.

Kaffee, Cola, Koffein,
Augen auf und Striche ziehn!
Linienbreite nicht vergessen
und BITTE auch nicht mehr vermessen.

Und wenn der nächste Morgen graut
und man sich in die Uni traut,
egal, wie falsch, man ist nur froh:
Egal was ist, jetzt isses so!“

Lena Mrowetz

sn "TU intern" April 2014

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