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TU Berlin

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Lehre & Studium

Qualität, Mobilität und lebenslanges Lernen

Mittwoch, 16. April 2014

Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung komplett modernisiert

Neu: Studentische Veranstaltungskritik soll den Lehrenden ein direktes Feedback geben
Lupe

Die gute Nachricht kam zum Ende des Jahres 2013: Der Senat von Berlin hatte die neu gefasste Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung (AllgStuPO) der TU Berlin genehmigt. Im Mai 2013 war das Werk, an dem insgesamt vier Jahre getüftelt worden war, vom Akademischen Senat der TU Berlin verabschiedet worden. Es trat nun am 1. April 2014, rechtzeitig zu Beginn des Sommersemesters, in Kraft.

„Wir sind damit einen historischen Schritt gegangen“, erklärt Dr. Horst Henrici, Leiter des TU-Studierendenservice. Eine derart umfassende Verfahrensordnung suche ihresgleichen in der deutschen Universitätslandschaft. „Damit sind wir einen entscheidendes Stück auf dem Weg zur Systemakkreditierung vorangekommen, die die TU Berlin zeitnah anstrebt.“

Die neue „Regelung des Allgemeinen Studien- und Prüfungsverfahrens“, wie die AllgStuPO verwaltungstechnisch heißt, steht vollständig im Zeichen der Qualitätssicherung. Ein Novum ist bereits die Verbindung der Studienordnung mit einer Prüfungsordnung. So sollen die Studiengänge, angelehnt an das Leitbild der TU Berlin, nicht nur zur Lösung komplexer fachlicher Probleme qualifizieren, sondern auch zu gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln. Damit orientiert sich die AllgStuPO am „Europäischen Qualifikationsrahmen für Lebenslanges Lernen“, international vereinbarte Kriterien, die Lernergebnisse in Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen unterscheiden. Erstmalig konnten solide qualitätssichernde Maßnahmen vereinbart werden: Mentoringprogramme für Studierende wurden festgeschrieben, die Aufgabenfelder von Studiendekaninnen und -dekanen sowie von Studiengangsbeauftragten wurden genau definiert. Die AllgStuPO bietet Orientierung zur Durchführung von Lehrveranstaltungsevaluationen und Lehrkonferenzen sowie zur turnusmäßigen Überprüfung der Studiengänge, den sogenannten Reviews. Empfohlen wird die regelmäßige hochschuldidaktische Weiterbildung für alle Lehrkräfte. Die Hochschule verpflichtet sich, ein transparentes Konflikt- und Beschwerdemanagementsystem zu etablieren. Die studentische Veranstaltungskritik soll ebenfalls systematisch in die Evaluation einfließen, um den Lehrenden ein schnelles und direktes Feedback zu geben.

Neben einer Reform der Prüfungsmodalitäten fördert die neue Ordnung die studentische Mobilität. Um die Immatrikulationen rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn durchführen zu können, gibt es eine verbindliche Einschreibfrist für Studiengänge, die nicht zulassungsbeschränkt sind. Damit wird sichergestellt, dass alle zukünftigen Studierenden, die sich bis zum 15. März beziehungsweise 15. September eines Jahres einschreiben, rechtzeitig mit allen Immatrikulationsunterlagen inklusive Semesterticket ausgestattet sind. Das substanzielle Werk, das die Regelungen in 57 ausführliche Paragrafen fasst, steht als Lesefassung online zur Verfügung.

„An der Erarbeitung dieser neuen Ordnung waren viele Akteure innerhalb der Universität beteiligt, dafür möchte ich hier noch einmal danken“, sagt Hans-Ulrich Heiß, Vizepräsident für Lehre und Studium. „Neben der Abteilung I – Studierendenservice und den Referaten für Studium und Lehre waren dies auch die Kommission für Lehre und Studium des Akademischen Senats und weitere. Daraus ist natürlich ein dynamischer Prozess entstanden – und das wird er auch bleiben.“ Anpassungsbedarf werde es über kurz oder lang weiterhin geben. Eine kommentierte Fassung, die IT-gestützt gepflegt werden kann, wird derzeit erarbeitet. So können von Zeit zu Zeit notwendige Anpassungen effizienter identifiziert werden.

www.tu-berlin.de/?id=75846

Patricia Pätzold "TU intern" April 2014

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