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TU Berlin

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Hochschulpolitik

Mehr aus der TU Berlin machen

Mittwoch, 16. April 2014

Amtsantritt des neuen Präsidiums

Die neue TU-Leitung um Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen (M.): Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend (r.) vertritt als 1. Vizepräsidentin den Präsidenten und verantwortet Forschung, Berufung und Nachwuchsförderung. Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß (l.) ist für Studium und Lehre zuständig, Prof. Dr. Angela Ittel (2. v. l.) für Internationales und Lehrkräftebildung. TU-Kanzlerin Prof. Dr. Ulrike Gutheil (2. v. r.) ist Leiterin der TU-Verwaltung
Lupe

Liebe TU-Mitglieder!

Seit dem 1. April 2014 ist das neue Präsidium im Amt. Wir freuen uns, in den nächsten Jahren mit Ihnen allen gemeinsam unsere Universität zu gestalten, weiter zu verbessern und in Teilen neu auszurichten. Mehr aus der TU machen, das war nicht nur unser Wahlslogan, sondern ist Ansporn für die Zukunft. Christine Ahrend, Angela Ittel, Hans-Ulrich Heiß, unsere langjährige Kanzlerin Ulrike Gutheil und ich gehen mit viel Elan, neuen Blickweisen und Erfahrungshintergründen an diese Aufgabe. Ich möchte Ihnen einige Ideen und Pläne vorstellen, die wir im Team und mit den unterschiedlichen Partnern in der Universität umsetzen wollen.

Ganz wichtig ist uns das Signal, die Universität zu öffnen. Ich bin überzeugt, dass das Recht auf Bildung in unserem politischen Handeln höchste Priorität haben muss. Wir sollten alles unternehmen, um dieses Recht so vielen jungen Menschen wie möglich und verantwortbar zuzugestehen. Dafür stehe ich als Hochschullehrer und nun auch als Hochschulpolitiker. Momentan läuft bei uns die Festlegung der Studierendenzahlen pro Studiengang. Wir werden es schaffen, sichtbar mehr Studiengänge zum Wintersemester frei vom Numerus clausus zu haben als im vergangenen Jahr. Das ist ein wichtiges Signal an alle Studierwilligen. Auf diesem Weg werden wir weitergehen und möchten auch den Quereinstieg von Menschen fördern, die nicht direkt von der Schule zu uns kommen. Um die Orientierung in der Fächerwelt und an unserer TU zu verbessern, planen wir ein flächendeckendes Studium generale. Es dient als Orientierung im ersten Studienjahr – ähnlich unserem erfolgreichen Orientierungsstudium „MINTgrün“.

Als technische Universität sind wir vor allem in ingenieurwissenschaftlichen, gesellschaftlich wichtigen Zukunftsthemen gefordert. Beispiele für eine transdisziplinäre, kritische und konstruktive Forschung, Lehre und Weiterbildung sind die großen europäischen Forschungsverbünde EIT ICT Labs und Climate-KIC. Sie können als Blaupausen dienen, um die Kooperationen mit Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen weiter zu fördern. Wir wollen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, mit einer inter- und transdisziplinären Forschung neue Wege einzuschlagen. Der Verstetigung des Exzellenzclusters UniCat in der Chemie, die weitere Förderung der Berlin Mathematical School, der erfolgreiche Start des Einstein Center for Mathematics Berlin (ECMath) sowie eine Steigerung unserer Drittmittel sind wichtige konkrete Aufgaben, für deren Umsetzung Ihre erfolgreiche Arbeit an vielen Stellen dieser Universität die beste Basis ist.

Eine große Herausforderung wird ein von uns gewünschter Kulturwandel in der Lehre sein. Mit dem „Ziethener Manifest“ stellen wir das Lernen in den Mittelpunkt unserer Bemühungen und wollen so einen sichtbaren Wandel vollziehen. Diesen Prozess weiter zu befördern ist unser starkes Anliegen.

Wir möchten auch, dass alle TU-Mitglieder verstärkt von der internationalen und weltoffenen Universität profitieren, deren Kultur auf zeitgerechten Werten in den Bereichen Diversity und Gender basiert. Ein Signal dafür ist auch die Besetzung unseres Präsidiums. Wir können mit Recht stolz darauf sein, dass wir als eine der ersten technischen Universitäten ein Leitungsgremium mit 60 Prozent weiblichen Führungskräften haben. Wir werden auch neue Akzente in der Führungskultur auf verschiedenen Ebenen setzen – das gehört zu einer modernen Universität wie die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der Gesundheit ihrer Mitglieder. Uns liegt eine kooperative und transparente Leitungskultur sehr am Herzen. In Kürze wird es einen „Runden Tisch“ geben. Damit möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir wünschen uns, dass wir Sie alle zu einer vertrauensvollen, ehrlichen und engagierten Zusammenarbeit motivieren können. Zum Arbeiten gehört auch das gemeinsame Feiern, deshalb laden wir Sie jetzt schon ganz herzlich ein, am 19. Mai mit uns allen nach der Inauguration unser erstes großes Frühlingsfest zu feiern.

 

Ihr
Prof. Dr. Christian Thomsen
Präsident der TU Berlin

"TU intern" April 2014

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