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TU Berlin

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Innenansichten

Gelebte Inter- und Transdisziplinarität

Freitag, 17. Juni 2016

Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin feiert 20-jähriges Bestehen

Auch Infrastruktur- und Sicherheitsforschung sind Themen im ZTG, zum Beispiel die Überwachung des öffentlichen Raums
Lupe

Als das Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) 1995 gegründet wurde, knüpfte es an eine breite Forschungstradition der TU Berlin im Themenfeld Technik und Gesellschaft an. Das Zentrum hat sich damals zum Ziel gesetzt, verstärkt sozialwissenschaftliche Aspekte in die Entwicklung technischer Innovationen einzubringen, wie z. B. die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer und die politischen Rahmenbedingungen von Technikgenese und -diffusion. Hierfür war es notwendig, vorhandene interdisziplinäre Kooperationen an der TU Berlin zu stärken und weitere ins Leben zu rufen. Von Beginn an wurde dabei auch eng mit Akteuren aus der Praxis wie Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft kooperiert. Am 5. Juli 2016 feiert das ZTG sein 20-jähriges Bestehen unter dem Motto „20 Jahre gelebte Inter- und Transdisziplinarität“.

„Im Fokus der Veranstaltung stehen unsere Erfahrungen mit inter- und transdisziplinärer Forschung und die künftige Relevanz dieses Forschungstyps“, erklärt die Wissenschaftliche Geschäftsführerin des ZTG, Dr. Gabriele Wendorf, die das Zentrum zusammen mit Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer leitet.

Eröffnet wird die Jubiläumsfeier mit einer Podiumsdiskussion, die einen Bogen von den Anfangsvisionen zu heute gelebter Inter- und Transdisziplinarität schlägt und an der neben der TU-Vizepräsidentin Prof. Angela Ittel auch Gründungsmitglieder wie Prof. Dr. Liudger Dienel sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZTG und weitere Ehemalige teilnehmen.

Im nächsten Block wird, im Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis, ein Einblick in die vielfältige Projektarbeit des ZTG gegeben. Unter anderem wird TU-Professor Dr.-Ing. Felix Ziegler aus der Maschinen- und Energieanlagentechnik über die Potenziale und Herausforderungen interdisziplinärer Projekte in der Energieforschung berichten. So unterstützt das ZTG in einem aktuellen Projekt im Technologie- und Wissenschaftspark Adlershof die ingenieurwissenschaftlichen Fachgebiete darin, die Vorbehalte und Hindernisse für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zu sondieren. Auch Projekte zum nachhaltigen Landmanagement und zur kritischen Infrastrukturforschung kommen zu Wort.

In der Infrastruktur- oder Sicherheitsforschung geht es vielfach um Kooperations- und Kommunikationsprobleme zwischen verschiedenen Akteursgruppen, zum Beispiel bei der Überwachung des öffentlichen Raums und der Prävention von Kaskadeneffekten im Fall von Katastrophen. In diesem Bereich wird unter der Leitung von Dr. Leon Hempel eng mit Unternehmen wie der Telekom, der BVG, den Berliner Wasserbetrieben oder Vattenfall zusammengearbeitet.

Weitere wichtige Themen, die das ZTG aufgreift, sind nachhaltige Mobilitätskonzepte, zum Beispiel in Megastädten, und die Rolle von sozialen Bewegungen für die Entwicklung moderner Gesellschaften.

Das ZTG hat sich von einem kleinen Institut zu einer festen Größe an der TU Berlin mit konstant um die zwei Millionen Drittmittel pro Jahr und ca. 25 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie weiteren 10–15 Stipendiatinnen, Stipendiaten, Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern entwickelt. „Da inter- und transdisziplinäre Forschung national und international in den letzten Jahren an Bedeutung zunehmen, kann das ZTG optimistisch in die Zukunft schauen“, resümiert Prof. Martina Schäfer, die gemeinsam mit Prof. Daniel Lang von der Leuphana Universität und Prof. Dr. Armin Grunwald vom ITAS Karlsruhe den abschließenden inhaltlichen Block gestaltet, bevor um 18 Uhr bei Essen und Musik mit den Gästen angestoßen wird.

Zeit und Ort: 5. Juli 2016, ab 13 Uhr, ZTG, Hardenbergstraße 16–18, Raum HBS 005

www.tu-berlin.de/?id=171661

Patricia Pätzold "TU intern" Juni 2016

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