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TU Berlin

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Forschung

Eine Reise zum Mars

Mittwoch, 25. Mai 2016

NASA stellt Weltraumpläne der nächsten Jahrzehnte vor

Lupe

„Diese Mission ist die ambitionierteste, die wir je unternommen haben“, erklärte Dr. David Miller, Technologiechef der US-Raumfahrtbehörde NASA, rund 1300 gespannt lauschenden Studierenden, Beschäftigten und Besuchern im voll besetzten Audimax der TU Berlin. Zusammen mit der leitenden Wissenschaftlerin der NASA, Dr. Ellen Stofan, stellte er am 28. April 2016, erstmalig in Deutschland, den ausgeklügelten „Drei-Schritte-Plan“ für eine bemannte Reise zum Mars vor, die die NASA für Anfang der 2030er-Jahre plant. „Wir werden nicht als kurzzeitige Besucher dorthin gehen“, versprach Ellen Stofan, „sondern als Pioniere mit dem Ziel, die menschliche Präsenz in unserem Sonnensystem zu erweitern.“

Natürlich sei das ein sehr hohes Ziel, gaben die beiden Amerikaner zu, und auch, dass es nicht allein zu schaffen sei, sondern die Hilfe aller benötigt würde. Insbesondere, und hier sprachen sie ganz konkret das junge universitäre Publikum an, würden die klugen Köpfe von morgen gebraucht. „Unter Ihnen allen“, riefen sie den Studierenden zu, „sitzen die Pioniere für diese Mission, die technischen, die wissenschaftlichen und diejenigen, die den Weltraum erobern werden.“ Tatsächlich ist die TU Berlin einer der wichtigsten Standorte von Forschung und Lehre in der Luft- und Raumfahrttechnik. Prof. Dr.-Ing. Klaus Briess hatte zu Beginn der Veranstaltung, nach der Begrüßung der Gäste durch TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen, die Leistungen des Fachgebiets Raumfahrttechnik vorgestellt. Mit SEAR hatten Studierende erfolgreich einen Rover zum Einsatz auf Planeten gebaut und sich damit für den SpaceBot-Wettbewerb des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt qualifiziert. Im vergangenen Jahr starteten sie erfolgreich zwei Höhenforschungsraketen in Schweden, die in 25 Sekunden fast sechs Kilometer hoch stiegen. Vor allem aber ist das Fachgebiet sehr erfolgreich mit dem Bau von Minisatelliten. Mittlerweile sind zehn Satelliten aus der TUBSAT-Serie gestartet, einige umrunden noch immer die Erde und funken Daten, sieben weitere sind in Vorbereitung.

In einem Exklusiv-Interview mit „TU intern“ erzählen David Miller und Ellen Stofan, welche Herausforderungen überwunden werden müssen, was bereits geschafft ist und wie Ellen Stofan in diesem männerdominierten Wissenschaftsbereich Karriere machen konnte.

pp "TU intern" Mai 2016

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