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TU Berlin

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Forschung

Interdisziplinär denken

Mittwoch, 25. Mai 2016

Forschungsfragen generieren mit „Design Thinking“ – ein Angebot der TU-Dialogplattform

Gedanken- und Ideenaustausch beim „Design Thinking“
Lupe

„Heute können die Fragen der Menschheit nicht mehr monodisziplinär erforscht und beantwortet werden. Das spiegeln auch die aktuellen Ausschreibungen“, erklärt Rebecca Korbach. Sie ist Koordinatorin der Dialogplattform, der zentralen Einrichtung zur Förderung innovativer und unkonventioneller Forschungsansätze an der TU Berlin. Vor diesem Hintergrund bot die Dialogplattform kürzlich einen fünftägigen Workshop zur Ideengenerierung in der Forschung an, an dem rund 40 Doktoranden teilnahmen. Er war auf Initiative der Vizepräsidentin für Forschung, Berufung und Nachwuchsförderung, Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend, sowie in Kooperation mit dem Centre for Entrepreneurship und Prof. Dr. Jan Kratzer, Fachgebiet Entrepreneurship und Innovationsmanagement, durchgeführt worden. Zwei Coachs leiteten die Teilnehmenden fachlich an, und so konnten sie, aufgeteilt in mehrere Arbeitsgruppen, die Methode des „Design Thinking“ anhand praktischer Beispiele kennenlernen. „Das ,Design Thinking‘ wird erfolgreich im Innovationsmanagement angewendet. In den Zukunftsabteilungen der Wirtschaft ist das eine gängige Methode“, sagt Rebecca Korbach. „Es basiert auf der Annahme, dass Probleme besser gelöst werden können, wenn sie von Menschen aus verschiedenen Disziplinen in unterschiedlichen Kontexten betrachtet werden, die dabei auch ungewöhnliche neue Arbeitsformen nutzen.“ In der Forschung ist die Methode weniger verbreitet. Gemischte Teams formulieren Fragen und betreiben danach eine breit angelegte Feldforschung. Zum Beispiel werden Expertinnen und Experten, „Anwender“, sogar Leute auf der Straße befragt.

Die insgesamt sieben Teams generierten Forschungsfragen, die sich unter anderem damit beschäftigten, wie man Nicht-Anwender digitaler Dienste zur Teilnahme aktivieren kann oder wie datenbasiertes kognitives Management zu mehr Gesundheit im städtischen Leben beitragen kann.

„Forschende tun sich manchmal schwer damit, das eigene Forschungsproblem aus Sicht einer anderen Disziplin zu betrachten. Genau das ist aber die enorme Stärke von inter- und transdisziplinären Projekten, die wir fördern wollen“, so Rebecca Korbach. Daher will die Dialogplattform, die in der Forschungsabteilung angesiedelt ist, zukünftig das methodische Know-how stärker in den Mittelpunkt rücken und so die Ideenfindung und auch die Prozessgestaltung unterstützen. Das Feedback der Teilnehmenden sei sehr positiv gewesen, so Rebecca Korbach. Es sei deutlich geworden, dass für die Entwicklung von abstrakten Forschungsfragen ein größerer Fokus auf die Recherche gelegt werden muss. „So werden wir diesen Ansatz weiter verfolgen.“

www.dialogplattform.tu-berlin.de

pp "TU intern" Mai 2016

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