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Lehre & Studium

MINTgrün entwickelt sich im grünen Bereich

Mittwoch, 25. Mai 2016

Das Orientierungsstudium trifft den Nerv der ratlosen Abiturienten

Die MINTgrün-Studiengänge bieten die Möglichkeit, die Inhalte von technischen Studiengängen kennenzulernen, bevor man sich entscheidet
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Quelle: Die Zahlen beruhen auf Befragungen der Erstsemester
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77, 177, 325, 420. Diese vier Zahlen stehen für die Entwicklung des Orientierungsstudiums MINTgrün an der TU Berlin seit seiner Einführung im Jahr 2012, und sie widerspiegeln einen erfreulichen Trend: Das Orientierungsstudium kommt an.

War MINTgrün 2012 mit 77 Studierenden an den Start gegangen, interessierten sich 2013 bereits 177 dafür. 2014 verdoppelte sich die Teilnehmerzahl nahezu auf 325. Und 2015 gab es noch einmal einen Schub mit 420 Studierenden. Fast noch mehr als über das wachsende Interesse freut sich Christian Schröder, Projektleiter des Orientierungsstudiums, jedoch über den Anteil der Studentinnen. „Waren 2012 21 Prozent der Studierenden weiblich, sind wir 2015 mittlerweile bei 36 Prozent angelangt. Das ist im deutschlandweiten Vergleich, wo der Frauenanteil in den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, gerade einmal bei 29 Prozent liegt, überdurchschnittlich gut.“ Sein Ziel ist es, den Frauenanteil so schnell wie möglich auf 50 Prozent zu pushen.

Das zweisemestrige Orientierungsstudium wurde konzipiert, um Abiturientinnen und Abiturienten bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, ob sie überhaupt studieren wollen, und wenn ja, welches Fach. Seit der Einführung werden die Teilnehmenden befragt. Das ermöglicht es Wünsche und Erwartungen, die die TU Berlin mit MINTgrün verknüpfte, mit der Wirklichkeit abzugleichen. Und es stellt sich heraus, dass MINTgrün zunehmend für sehr gute Abiturientinnen und Abiturienten interessant wird. Diese haben viele Optionen und deshalb fällt es ihnen schwerer, sich zu entscheiden. „Das haben wir in dieser Größenordnung nicht erwartet. Wir dachten, an MINTgrün nehmen eher diejenigen mit einem Notendurchschnitt jenseits der 2,5 teil“, sagt Christian Schröder. Und noch ein interessantes Detail bringen die Befragungen ans Licht: Bei der Frage, wie man von MINTgrün erfahren habe, liegen Mitschüler, Freunde und Familie als Quelle weit vorn, gefolgt vom Internet.

Positiv ist ebenfalls, dass etwa 50 Prozent der Studierenden eines MINTgrün-Jahrgangs an der TU Berlin bleiben und sich auch für ein Fach aus dem MINT-Bereich entscheiden. 25 Prozent studieren MINT an einer anderen Hochschule weiter, die restlichen 25 Prozent studieren etwas anderes oder beginnen zum Beispiel eine Ausbildung. „Verlässliche Aussagen darüber, ob die Studierenden nach MINTgrün bei ihrer Studienwahlentscheidung bleiben, können wir frühestens 2018 machen. Das gilt auch für die Frage, ob das Orientierungsstudium hilft, die Abbruchquote in diesen Fächern zu reduzieren“, so Schröder. „Wir haben viele individuelle Rückmeldungen, dass das Orientierungsstudium hilft, eine Entscheidung für oder gegen ein Studium zu fällen. Statistisch belastbar ist das aber noch nicht.“

www.mintgruen.tu-berlin.de

Sybille Nitsche "TU intern" Mai 2016

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