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Traum vom Fliegen

Mittwoch, 25. Mai 2016

125 Jahre Otto Lilienthal

Lilienthal in Derwitz 1891
Lupe

Eine erste Flugmaschine entwarf schon der geniale Erfinder Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert. Doch erst am Ende des 19. Jahrhunderts konnte der Menschheitstraum vom Fliegen wahr werden, war die Ingenieurskunst so weit entwickelt, dass ein Fluggerät einen Menschen über eine längere Strecke durch die Lüfte trug. In Derwitz in Brandenburg stürzte sich Otto Lilienthal im Sommer 1891 mit seiner „Flugmaschine Nr. 3“ von einer 64 Meter hohen Geländeabbruchkante, segelte rund 30 Meter durch die Luft und landete schließlich sicher auf dem Boden. Dieser Moment war der Beginn der menschlichen Fliegerei, die heute, 125 Jahre später, die unglaubliche Anzahl von rund 40 Millionen Flügen pro Jahr weltweit erreicht hat. Kenntnisse im Maschinenbau und in anderen Ingenieurwissenschaften hatte sich der Luftfahrtpionier Jahrzehnte zuvor erworben: bei Franz Reuleaux, der seit 1868 die Königliche Gewerbeakademie leitete, die kurze Zeit später mit der Bauakademie zur Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin fusionierte, der Vorgängereinrichtung der TU Berlin. Wenige Jahre nach dem erfolgreichen Erstflug stürzte Lilienthal 1896 mit einer weiteren Flugmaschine ab und starb. Seinen Grabdeckel ziert die Inschrift: „Opfer müssen gebracht werden“.

pp "TU intern" Mai 2016

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