direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Innenansichten

1,2 Millionen Euro für Integration Geflüchteter

Mittwoch, 25. Mai 2016

Sprachkurse und studentische Zimmervermittlung sind gestartet

Lupe

Ende 2015 hatten Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das 100 Millionen Euro umfassende Maßnahmenpaket für die Integration Geflüchteter an Hochschulen im Lichthof der TU Berlin vorgestellt und zur Antragstellung aufgerufen. Die TU Berlin war diesem Aufruf nachgekommen – mit Erfolg. Sie hat beim DAAD rund 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingeworben.

Das Geld aus dem Förderprogramm „Integration von Flüchtlingen ins Fachstudium“ wird bereits sinnvoll investiert: Im März 2016 ist der erste vom DAAD geförderte MINT-Sprachkurs mit 25 Teilnehmenden am Internationalen Studienkolleg der TU gestartet, ein zweiter im Mai. Insgesamt stehen der TU Berlin bis Ende 2019 für die Erweiterung des Angebots nun rund 1,1 Millionen Euro für die MINT-Sprachkurse zur Verfügung. Diese sind das Herzstück des Programms In(2) TU Berlin, mit dem die Universität Geflüchteten den Zugang zum Studium ermöglicht. „Wir können pro Semester nun je einen weiteren Kurs anbieten“, erzählt Claudia Börsting-Zimmermann, Leiterin des Studienkollegs. Derzeit pauken bereits 75 Geflüchtete in insgesamt drei MINT-Sprachkursen, um innerhalb von elf Monaten zur Feststellungsprüfung Deutsch auf dem Sprachniveau C1 zu gelangen.

Zusätzlich konnte auch der TU-Antrag im Förderprogramm „Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ überzeugen: Mit rund 80 000 Euro fördert der DAAD bis zum 31. Dezember 2016 den Ausbau der studentischen Fachberatungen an den sieben Fakultäten der TU Berlin, ein Integrationscoaching für die MINT-Sprachkursklassen sowie das vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der TU Berlin initiierte Projekt „In(2)TU – Mitbewohner(4)U“ zur Vermittlung von Wohnraum für Geflüchtete.

WG-Zimmer gesucht

„Damit die Teilhabe am Unileben gelingen kann, müssen auch die Bedingungen abseits des Campus stimmen; und das betrifft auch die Wohnsituation der In(2)TU-Berlin-Teilnehmenden“, sind sich Sus Sama und Merve Kilinc einig. Die beiden Studentinnen koordinieren das Projekt „In(2)TU – Mitbewohner(4)U“. Viele der Teilnehmenden leben noch in einer Flüchtlingsunterkunft. „Ein adäquater Wohn-, Lern- und Rückzugsort würde zum Erfolg der Teilnehmenden beitragen. Wir möchten ihnen mit Hilfe unseres Projekts zu einem menschenwürdigen Lebensraum verhelfen und so ihre Bemühungen unterstützen.“ Die ersten Mitbewohnerinnen und Mitbewohner konnten bereits vermittelt werden, doch Sus und Merve freuen sich über weitere Unterstützerinnen und Unterstützer: „Wer ein Zimmer frei hat und dieses zur Verfügung stellen möchte, kann sehr gerne zu uns in die Sprechstunde kommen. Wir beraten immer freitags von 9 bis 11 Uhr.“

https://asta.tu-berlin.de/in2tu

Susanne Cholodnicki "TU intern" Mai 2016

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.