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TU Berlin

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Menschen

Aluminium statt Platin

Donnerstag, 18. Februar 2016

Clara Immerwahr Award für britische Wissenschaftlerin

Rebecca Melen wird ihr Preisgeld für Forschungen im TU-Exzellenzcluster UniCat nutzen
Lupe

Bereits zum fünften Mal verlieh der Exzellenzcluster UniCat, dessen Sprecheruniversität die TU Berlin ist, den Clara Immerwahr Award. Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Katalyse werden mit dem Preis geehrt und zu Kooperationen mit UniCat-Gruppen eingeladen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Dr. Rebecca Melen von der Universität Cardiff in Großbritannien.

Rebecca Melen hat hervorragende Beiträge auf dem Gebiet der anorganischen Chemie geleistet. Insbesondere hat sie sich mit der Verwendung von Hauptgruppenelementen anstelle von Übergangsmetallen für katalytische Reaktionen beschäftigt. Ihr Augenmerk gilt unter anderem dem Aluminium, das häufig in der Erdkruste vorkommt und daher preiswert und umweltverträglich ist. Bislang werden als sogenannte Hydrierkatalysatoren, zum Beispiel bei der Herstellung von Arznei- und Lebensmitteln, Übergangsmetalle wie Platin oder Palladium verwendet. Die Entwicklung von hochaktiven Hydrierkatalysatoren ohne diese Metalle ist daher ein interessantes und wachsendes Forschungsgebiet.

Die erst 30-jährige Wissenschaftlerin Rebecca Melen kann bereits auf 29 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und fünf Buchbeiträge verweisen. Nach ihrer Doktorarbeit an der Universität Cambridge ging sie als Postdoktorandin für ein Jahr an die Universität von Toronto in Kanada und anschließend als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung für ein Jahr an die Universität Heidelberg. Seit 2014 forscht und lehrt Rebecca Melen an der Universität Cardiff.

Das Preisgeld in Höhe von 15 000 Euro wird Rebecca Melen für gemeinsame Forschungsarbeiten mit dem TU-Exzellenzcluster UniCat verwenden. Ziel der geplanten Arbeiten ist es, Aluminium-Katalysatoren mit chiralen Liganden herzustellen und anschließend auf ihre katalytischen Eigenschaften in asymmetrischen Hydrierungsreaktionen zu testen. Teile der Arbeiten sollen gemeinsam mit den TU-Professoren Martin Oestreich und Matthias Driess durchgeführt werden.

tui/pp "TU intern" Februar 2016

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