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Freitag, 22. Januar 2016

Netzwerker der Laserphysik

Bis zum Schluss trieb er den Aufbau der Extreme Light Infrastructure (ELI) in der ELI-Delivery Consortium International Association voran, deren Generaldirektor er seit 2013 war. Der Laserphysiker Prof. Dr. Wolfgang Sandner war bis 2013 Professor am Institut für Optik und Atomare Physik und gleichzeitig Direktor am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI).

Wolfgang Sandner studierte Physik an der Universität Freiburg, wo er 1979 auch promovierte. Nach Professuren an den Universitäten Würzburg, Freiburg und Knoxville (Tennessee) wurde er 1994 Professor an der TU Berlin. Wolfgang Sandner machte bahnbrechende Experimente zum quantenmechanischen D-Körper-Coulomb-Problem in hochangeregten Atomen und untersuchte Systeme in starken Laserfeldern. Außerdem beschäftigte er sich mit der Konstruktion von UV- und Röntgenlasern, die ultrakurze Pulse von hoher Intensität liefern. Um die europäische Laserphysik voranzutreiben, engagierte er sich von 2003 bis 2013 als Koordinator im Netzwerk Laserlab Europe, in dem die 30 größten Laserforschungseinrichtungen zusammengeschlossen sind. Von 2010 bis 2012 war Sandner Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. An der TU Berlin war er Mitbegründer des „Berlin Laboratory for innovative X-ray Technologies“ (BLiX) und hat sich höchst engagiert in die Lehre eingebracht. Am 5. Dezember 2015 verstarb Wolfgang Sandner im Alter von 66 Jahren.

 

Akademischer Braumeister

Bis 1977 hatte Prof. Dr. Karl Otto Wackerbauer den Lehrstuhl für Brauwesen an der TU Berlin inne. Er erwarb sich große Verdienste mit seiner Forschung unter anderem im Bereich der Brautechnologie, der Brauerei-Biologie und Gärungstechnologie. Professor Wackerbauer verstarb am 9. November 2015 im Alter von 84 Jahren. Die TU Berlin, seine Fachkolleginnen und -kollegen sowie die zahlreichen Absolventen vom Braumeister bis zum Dr.-Ing. erinnern sich in Dankbarkeit an ihn.

 

Einsatz für Forschung und Lehre

Das Institut für Optik und Atomare Physik trauert um seinen ehemaligen Mitarbeiter Dr. Heinz-Detlef KronfeldtH. Er promovierte 1979, habilitierte 1989 an der TU Berlin, organisierte das Physikalische Grundpraktikum und leitete die AG Laserspektroskopie bis zu seiner Pensionierung Ende 2013. In seiner Forschungsgruppe zur hochauflösenden Laserspektroskopie entstanden zahlreiche atomphysikalische Arbeiten zur Hyperfeinstruktur und zur Isotopieverschiebung schwerer Elemente. Mit SERS-Untersuchungen der Meeresverschmutzung in der Ostsee, im Atlantik und im Bosporus, bei mehrwöchigen Fahrten auf Forschungsschiffen, baute er auf den Gebieten der Spurengasanalytik in der Atmosphäre oder der oberflächenverstärkten Ramanspektroskopie zum Nachweis von Kohlenwasserstoffen im Meerwasser ein weltweit nachgefragtes Know-how auf. Öffentlich viel beachtet, setzte er die Laserspektroskopie auch zur Qualitätsbestimmung von Fleisch ein. Mehrere Jahre fungierte Heinz-Detlef Kronfeldt unter anderem als Geschäftsführer der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin. Er verstarb im Oktober 2015 nach langer Krankheit im Alter von 66 Jahren.

Die TU Berlin wird ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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tui "TU intern" Januar 2016

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