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Lehre & Studium

Das Gewächshaus als Multifunktionstool

Dienstag, 08. Dezember 2015

Eine Projektwerkstatt zum selbstbestimmten Lernen über nachhaltiges Leben

Tim Zander (2. v. l.) mit einem Team: Lebensmittel aus urbanen Gärten
Lupe [1]

Aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerung sinkt die landwirtschaftlich nutzbare Fläche pro Kopf. Wenn wir nicht mehr in die Breite gehen können, bleibt uns nichts anderes übrig, als in die Höhe zu wachsen. Wir Menschen hinterlassen nach unserem Leben auf dem Planeten einen Fußabdruck. Jedoch müssen wir damit beginnen, einen Fußabdruck zu hinterlassen, in den auch unsere Nachfahren treten können. Wir sollten also die nicht nachhaltigen Lebensweisen aufgeben und beginnen, zu leben, ohne die zukünftigen Generationen zu gefährden.

Daher handelt unsere Projektwerkstatt „Biotechnologie in der Klimahülle“ vor allem von der Integration von Gewächshäusern in urbane Gebiete, was eine dezentrale Lebensmittelversorgung mit sich bringt. In den Projektwerkstätten der TU Berlin übernehmen die Studierenden die Lehre selbst, unterstützt von Hochschullehrenden.

Der Bedarf an Ressourcen steigt und die Tatsache der immer größer werdenden Knappheit fällt unter den Tisch. Wir betrachten ein Gewächshaus als ein Multifunktionstool, das nicht nur Lebensmittelversorgung, sondern beispielsweise auch Kraftstoffgewinnung und Abwasserreinigung ermöglicht. Daher bieten wir mit unserer zweiten Projektwerkstatt „Kraft der grünen Stadt“ einen Einblick in das Thema nachhaltiger Verbrennungskraftmaschinen und das damit verbundene Thema Kraftstoffgewinnung aus dem Bioabfall, der anfällt. Außerdem erhalten die Teilnehmenden eine Einleitung in stadt- und regionalplanerische Elemente, um die Vernetzung von Gewächshäusern und der Stadt und die daraus resultierende Kraftstoffgewinnung unverkennbar zu machen. Unser Grundgedanke ist es, nachhaltig und somit grüner und vor allem bewusster zu leben.

Was wird gemacht? Die Studierenden stellen in Kooperation mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen realistisch umsetzbare Teilziele und arbeiten im Laufe des Semesters darauf hin. Falls im Laufe der Projektarbeit Fragen oder Probleme aufkommen, braucht niemand den Kopf hängen zu lassen. Um diese zu klären beziehungsweise zu umgehen, sind derzeit drei Tutoren präsent. Dabei herrscht innerhalb der Arbeitsgruppen Selbst-organisation und Interdisziplinarität. Dies sorgt für eine perfekte Ablenkung von dem theoretischen Unialltag. Studierende aus allen Fachrichtungen und Fachsemestern sind willkommen.

Tim Zander, Initiator der Projektwerkstätten „Biotechnologie in der Klimahülle“ und „Kraft der grünen Stadt“

www.projektwerkstaetten.tu-berlin.de [2]


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