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Innenansichten

Drei, die es geschafft haben

Mittwoch, 13. Mai 2015

Matthias Kausch, Denise Brunow und Frank Weigang haben an der TU Berlin gelernt und sind nun in ihrem Beruf an der Universität tätig. Für „TU intern“ hat Ali Mercan sie besucht

Matthias Kausch (r.)
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Matthias Kausch (r.) Frank Weigang und Thorsten Spielhagen
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Frank Weigang und Thorsten Spielhagen Denise Brunow und André Nobel
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Matthias Kausch ist Mechatroniker am Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen). Er betreut bereits eigene Azubis.

Über eine Anzeige in der Berliner Morgenpost bin ich damals auf den Ausbildungsplatz an der TU Berlin aufmerksam geworden und habe mich auch sofort darauf beworben. Zu meinen Tätigkeiten gehören heute unter anderem Fräsen und Schweißen. Der Beruf ist aber auch mit viel Verwaltungsarbeit verbunden. Es müssen zum Beispiel viele Bestellungen ausgearbeitet werden. Ich betreue inzwischen eigene Azubis, daneben aber auch Studierende, die hier an ihren Projekten oder Abschlussarbeiten tätig sind. Für Fragen bin ich immer vor Ort ansprechbar. Meine Ausbildung hier an der TU Berlin habe ich sehr genossen. Die Theorie und Praxis fielen bei mir anfangs etwas auseinander, weil ich in der Praxis sehr gut war und das Theoretische aufarbeiten musste. Mit etwas Zeitaufwand ging das dann aber auch. Derzeit mache ich noch eine Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Techniker“ und werde auch weiterhin hier arbeiten. Da ich die Ausbildung schon hinter mir habe, kann ich mich in die Lage der neuen Azubis hineinversetzen. So versuche ich auch, diese zu motivieren, wenn sie mal nicht weiterkommen. Auch das Arbeitsklima gefällt mir sehr gut.

Frank Weigang ist Tischler in der Zentralwerkstatt Schleuseninsel, hier mit seinem Chef Thorsten Spielhagen.

Meine Ausbildung war sehr gut und hat auch sehr viel Spaß gemacht. Da ich gehörlos bin, hatte ich einen Dolmetscher, der mir bei fachlichen Angelegenheiten geholfen hat oder wenn es im Unterricht mal zu schnell ging. Wenn meine Kollegen ganz einfach und langsam sprechen, verstehe ich sie deutlich, auch durch Lippenablesen. Sonst kommunizieren wir über SMS oder auf Papier. Meine Arbeit ist sehr vielfältig. Generell schneide ich Holzplatten für Möbel zu, bediene die CNC-Maschine, eine moderne, computergesteuerte Fräse, für Zuschnitte oder baue Schränke und andere Möbel zusammen. Es können Regale in Büroräumen oder auch Sitze oder Tische in Vorlesungssälen sein. Wir arbeiten überall auf dem Campus. Sobald etwas beschädigt ist oder ausgetauscht werden muss, bekommen wir einen Auftrag und reparieren die Stelle. Mein Traumjob ist Bauzeichner. Irgendwann will ich mich weiterbilden, um diesen Beruf zu erreichen.

Denise Brunow ist Malerin in der Zentralwerkstatt/Schleuseninsel in der Malereiwerkstatt

Durch lange Suche im Internet habe ich die Malerei als Ausbildungsmöglichkeit für mich entdeckt und mich auf die Stelle beworben. Meine dreijährige Ausbildung war ganz toll. Ich habe sehr viel dazugelernt, viele Menschen kennengelernt und auch sehr viel direkt mit Kunden in Büros zu tun gehabt. Nach einer Weile konnte man ein wenig aus sich herauskommen und auch mehr das Gespräch mit Leuten suchen. Die Malerei war schon immer mein Traumberuf. Mein Arbeitstag beginnt um 6.15 Uhr und geht bis 15 Uhr. Zuerst wird die Arbeitskleidung angezogen, anschließend werden die Arbeitsaufträge des Tages besprochen und zuletzt den Azubis und Gesellen zugeteilt. Wir sind überall auf dem Campus unterwegs und arbeiten in allen TU-Räumlichkeiten. Meine Zukunftspläne sind allerdings noch ungewiss, da mein Vertrag bis August dieses Jahres befristet ist. Ich würde aber sehr gerne hierbleiben und hoffe, dass der Vertrag verlängert wird.


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