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Lehre & Studium

Praxistest im Windkanal

Freitag, 12. Dezember 2014

TU-Windturbine war am effizientesten: 1. Platz bei der studentischen „Wind Challenge“ in Norwegen

Mit Recht stolz auf ihre Turbine: die Studierenden und Mitarbeiter im Windkanal der NTNU
Lupe [1]

Die Berliner Gruppe startete als letzte. Alle konkurrierenden Studierendenteams waren dabei, als die Windturbine der TU-Studierenden sich im Windkanal der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim, Norwegen, beweisen musste – und als Siegerin der jährlichen „Wind Challenge“ aus dem Wettbewerb hervorging. Die Konstruktion der fünf TU-Studierenden, Rotor und Generator, hatte sich als die effizienteste erwiesen. Sie war im TU-Fachgebiet Fluidsystemdynamik bei Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen entstanden.

An der „Wind Challenge“ nehmen jährlich etwa 20 Gruppen von je fünf Studierenden teil. Die von ihnen jeweils konstruierten Windturbinen – bestehend aus Rotor und Generator – werden im Windkanal der Universität zwei Tage lang bei einer Windgeschwindigkeit von zwölf Metern pro Sekunde einem Leistungstest unterzogen, um die effizienteste zu ermitteln und zu prämieren. Dieser jährliche Wettbewerb bietet internationalen Studierenden Gelegenheit, ihr bisher erworbenes theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Die siegreiche Turbine hatte das Berliner Studierendenteam mit Unterstützung einiger Mitarbeiter des Fachgebietes Fluidsystemdynamik von Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen, Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme, gebaut. „Bei der Herstellung des Rotors haben wir mit dem TU-Start-up ,3YOURMIND‘ zusammengearbeitet“, erklärt Max Mühlefeldt, Mitarbeiter im Fachgebiet. „Er wurde in einem Rapid-Prototyping-Verfahren, dem sogenannten Selektiven Lasersintern, SLS, aus Polyamid gefertigt. Dieses Verfahren ermöglicht eine detailgetreue und zeitnahe Fertigung. Außerdem reduzierte sich damit die Endbearbeitung, um die gewünschte Oberflächengüte der Rotorblätter zu erreichen, auf ein Minimum.“ Der erstmalige Einsatz von SLS für die zweiteilige Fertigung der Rotorblätter zur Realisierung eines Rotordurchmessers von 90 cm hielt zwar besondere Konstruktionsanforderungen bereit, dennoch sei diese erste Erfahrung des Fachgebietes Fluidsystemdynamik mit einem 3-D-Druck-Verfahren für die Fertigung von Rotorblättern durchweg positiv gewesen. Auch an der NTNU sei das additive Fertigungsverfahren auf großes Interesse gestoßen. „Diese Gruppenreise war ein besonderes Erlebnis für uns“, meint Max Mühlefeldt. „Nicht nur, weil wir gewonnen haben. Wir wohnten im Studierendenwohnheim der NTNU, und am Abend konnten wir Nordlichter beobachten. Das war wie eine persönliche Belohnung für das Team.“ Die TU Berlin und die NTNU verbindet eine Strategische Partnerschaft. Die beiden verantwortlichen norwegischen Professoren, Lars Sætran und Ole Gunnar Dahlhaug, luden das Fachgebiet Fluidsystemdynamik gleich auch wieder für das nächste Jahr ein.

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