direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Menschen

Licht ist Zukunft

Freitag, 14. November 2014

Yong-Hee Lee forscht im Zentrum für Nanophotonik an energieeffizienten Lösungen im Datentransfer

Yong-Hee Lee hat schon lange gute Kontakte zum TU-Zentrum für Nanophotonik
Lupe [1]

„Very Small Lasers“ hieß der Vortrag, den der Alexander von Humboldt-Preisträger Prof. Dr. Yong-Hee Lee vom Department of Physics of KAIST (Korea Advanced Institute of Science and Technology, South Korea) im Sommer an der TU Berlin hielt. Es war der Auftakt eines zweimonatigen Besuches bei Prof. Dr. Dieter Bimberg am Institut für Festkörperphysik, Leiter des Zentrums für Nanophotonik.

„Wir kennen uns seit fast zwanzig Jahren und sind inzwischen gute Freunde geworden. Angefangen hat es damit, dass ich ihm einen meiner Studenten für einen Forschungsaufenthalt schickte. Daraus konnten wir ein viel beachtetes theoretisches Verständnis grundlegender Prozesse in Quantenpunkten entwickeln“, sagt Prof. Dr. Yong-Hee Lee. „Dieter Bimberg ist ohne Zweifel einer der weltbesten Experten auf dem Gebiet der Nanophotonik. Seine Arbeitsgruppe erbringt Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung der Quantenkryptografie und in der laserbasierten Informations- und Kommunikationstechnologie. Derzeit diskutieren wir Fragen der industriellen Anwendung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung der Nanophotonik.“

Professor Lee legt mit seinen Arbeiten zu fundamentalen Problemen der Photonik die Grundlagen zur Befriedigung des schnell wachsenden Bedarfs an immer höheren Datenraten des „World Wide Web“ oder für neuartige Supercomputer, denn: „Ohne eine bessere Energieeffizienz durch photonische Systeme könnte der Energiehunger der Computer bereits 2023 die gesamte in der Welt produzierte elektrische Energie auffressen.“ Also liege die Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Photonik, so Lee. „Wir werden immer mehr mittels Licht kommunizieren. Je kleiner dabei die Lichtquelle ist, desto weniger Energie benötigt sie. Die große Herausforderung dieser Technologie besteht jedoch darin, ein Material mit perfektem Design und überlegenen Anwendungsmöglichkeiten zu produzieren. Die Bauelemente aus Dieter Bimbergs integriertem Epitaxie- und Reinstraumlabor erfüllen diese Kriterien. Auch deshalb gehört es zu den weltbesten im Bereich der Nanotechnologie.“

Prof. Dr. Yong-Hee Lee promovierte in Optical Sciences an der University of Arizona und ist seit 1991 Professor am Department of Physics des KAIST, einer der international renommiertesten Universitäten der Republik Korea. Mehr als 30 Doktorandinnen und Doktoranden hat er als Professor so erfolgreich betreut, dass heute zehn von ihnen als Professoren an koreanischen und internationalen Universitäten tätig sind. Sein Selbstverständnis als Professor gilt neben der Forschung vor allen Dingen seiner Arbeit als Lehrer. „Die Verpflichtung, die wir jungen Menschen gegenüber haben, kann man als Wissenschaftler nicht hoch genug schätzen. Wir müssen unser Wissen, unsere Erfahrung und vor allen Dingen unsere leidenschaftliche Neugier an die nächste Generation weitergeben. Unsere Forschung dient in diesem Sinne auch unserer Lehre, sie sollte immer aktuell und frisch rüberkommen.“

Christiane Petersen "TU intern" November 2014

------ Links: ------

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.
Copyright TU Berlin 2008