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TU Berlin

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Forschung

Spielend Gesundheit fördern

Freitag, 14. November 2014

Neuigkeiten aus dem DAI-Labor

„Gamification“ heißt der aktuelle Trend, Computerspiele für die Gesundheit zu nutzen
Lupe

Gesunde Ernährung und viel Bewegung tragen zum persönlichen Wohlbefinden bei. Wie jedoch schafft man es, in einer arbeitsreichen Woche die notwendige Bewegung zu bekommen oder den Überblick über seine Nahrungsaufnahme zu behalten und dabei gut gelaunt zu bleiben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Paul Zernicke, wissenschaftlicher Mitarbeiter im DAI-Labor der TU Berlin, dem „Distributed Artificial Intelligence Laboratory“, und im Anwendungszentrum „Preventive Health“.

„Wir wollen dem Benutzer helfen, seine Gesundheitsaktivitäten ins Alltagsleben zu integrieren, und ihm oder ihr auch Spaß bei der Erreichung der eigenen Ziele bieten. Das Kernthema dabei ist die Motivation zu präventivem Verhalten durch Feedback und Belohnungen.“ In der Forschung und am Markt zeige beispielsweise das Thema „Gamification“ aktuell einen starken Aufwärtstrend. Virtuelle „Badges“, also Auszeichnungen, sollen motivieren, eine Anwendung häufiger zu nutzen. Paul Zernicke forscht daran, bestehende Spiele in Gesundheitsdienste zu integrieren, zum Beispiel verbindet er kardiovaskuläres Training mit einem normalen existierenden Spiel. So wird auch aus den Spielen, denen aus gesundheitlicher Sicht durchaus etwas Negatives anhaftet, etwas Positives. „Unser aktuellstes Projekt ist der ,GesundheitsCoach‘, eine Plattform für Gesundheitsdienste für Aktivität und Ernährung“, erklärt er. Beispiele dafür sind „CLOG“, ein Datenaufzeichner für Android-Telefone, der Aktivitäten im Alltag aufzeichnet, und „Smart Bike“, mit dem man beispielsweise zu Hause am Fernseher mit Google Earth dreidimensionale Fahrradtouren fahren kann. Der notwendige Fahrradsensor und die stationäre Rollbremse können an praktisch jedem Fahrrad installiert werden. Ein weiterer Dienst ist „Smart Workout“, ein Gymnastik-Training: Ein virtueller Trainer turnt vor und überwacht die richtige Ausführung der Übungen. Zum Thema Ernährung hat das DAI-Labor darüber hinaus die App „NutriMe-Demonstrator“ entwickelt, ein mobiles Ernährungstagebuch mit Expertenfunktion, also Ernährungsberater und Ernährungsplan. Auch Studierende sind beteiligt. Viele der Projekte werden in Lehrveranstaltungen entwickelt und weiterentwickelt.

tui "TU intern" November 2014

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