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Ideenreichtum zahlt sich aus

Freitag, 14. November 2014

Erste Gründungsbefragung: 1,7 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2013

Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres lässt sich im Lichthof technische Innovationen für die Musikbranche erklären
Lupe

Aus welchen Ideen Hochschul-Start-ups entstehen, zeigte sich am 23. Oktober 2014 im Lichthof des TU-Hauptgebäudes deutlich. Dort präsentierten sich Unternehmensgründungen aus zehn Berliner und Brandenburger Hochschulen. Sei es eine „Gemüseackerdemie“, „Keks d’Amour“, Online-Kurse zum Klavierspiel-Lernen oder andere Online-Lernplattformen – der Ideenreichtum von jungen Gründerinnen und Gründern kennt keine Grenzen. Und auch die Metropolenregion Berlin-Brandenburg wird daran reich: Hochschul-Start-ups verzeichneten im Jahr 2013 einen Umsatz in Höhe von 1,7 Milliarden Euro.

Das ist die Bilanz der ersten hochschulübergreifenden Gründungsbefragung in Berlin-Brandenburg, die an diesem Tag im Beisein von Bildungssenatorin Sandra Scheeres präsentiert wurde. Insgesamt hatten 840 Unternehmen, die aus zehn Berliner und Brandenburger Hochschulen heraus gegründet wurden, auf die Umfrage geantwortet. Die Ergebnisse belegen die hohe wirtschaftliche Bedeutung von Ausgründungen aus den Hochschulen. So ist neben den Umsatzzahlen auch die Zahl der Arbeitsplätze, die die Start-ups schaffen, beeindruckend: 721 Unternehmen gaben an, dass sie 2013 rund 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten. Und 79 Prozent dieser Arbeitsplätze sind mit Akademikerinnen und Akademikern besetzt. Ein Blick auf die Branchen zeigt: In 65 Prozent der erfassten Gründungen stehen Beratung, kreative sowie IKT-Dienstleistungen im Fokus. Der Gesamtumsatz in Höhe von 1,7 Milliarden Euro der 690 Unternehmen, die sich zu dieser Frage äußerten, entspricht übrigens nahezu der Gesamtinvestition der Länder Berlin und Brandenburg pro Jahr in Hochschulen. Und die Metropolenregion ist interessant für Hochschul-Start-ups, denn 85 Prozent der befragten Unternehmen haben ihren Sitz hier. „Die Ergebnisse dieser ersten hochschulweiten Gründungsumfrage zeigen deutlich, dass in den letzten Jahren an den Hochschulen großartige Arbeit geleistet wurde. Die gewachsene Unternehmenskultur hat sich zu einem nicht zu unterschätzenden Faktor für die Wirtschaft der Metropolenregion Berlin-Brandenburg entwickelt. Wir wollen das produktive Klima für Start-ups in Berlin weiterhin fördern und zugleich Unterstützung leisten, damit die Gründungen zum Wohle der Region auch nachhaltig sind“, sagte Senatorin Scheeres. TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen betonte: „Es kommen junge Leute an unsere Universität, um das Gründen zu erlernen. Der Stellenwert der Gründungsaktivitäten ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.“

Bettina Klotz "TU intern" November 2014

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