direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Inhalt des Dokuments

Lehre & Studium

1000 Ideen für gute Lehre

Freitag, 14. November 2014

Die Qualitätsoffensive für Verbesserungen in der Lehre an der TU Berlin ist in vollem Gange – der „Tag der Lehre“ gibt einen Überblick

Wie hier in der Organischen Chemie ist moderne und ausreichende Laborausstattung für die Lehre besonders wichtig
Lupe

Fast drei Jahre ist es her, dass im Präsidialamt der TU Berlin die ersehnte Nachricht eintraf, aus dem Bund-Länder-Programm „Hochschulpakt III“ seien zehn Millionen Euro für Verbesserungen der Qualität in der Lehre bewilligt worden. Viele Akteure innerhalb der TU Berlin standen bereits in den Startlöchern, holten sofort ihre Pläne aus den Schubladen und machten sich daran, vielfältige Studienreformmaßnahmen mit dem Schwerpunkt der didaktischen Weiterentwicklung umzusetzen, insbesondere, um Startbedingungen in den MINT-Fächern entscheidend zu verbessern. Sieben aufeinander aufbauende Linien waren im damaligen Antrag geplant. Seitdem ist viel passiert: in der Personalausstattung, der Optimierung der Studienbedingungen sowie in der Weiterbildung und Qualifizierung. Am vierten „Tag der Lehre“, der am 17. November 2014 stattfindet, stellen sich die Initiativen und Projekte des Qualitätspakts Lehre und der Ziethener Arbeitsgruppen vor und laden ein zu einem universitätsweiten Austausch über „gute Lehr- und Lernkultur“.

„tu MINTgrün“, „tu digit“, „tu tutorplus“, „tu study & buddy“, „tu projects“, „tu wimiplus“, „tu inspire“ und „tu urgent call“ heißen die Projekte aus den ursprünglichen Antragslinien. Sie befassen sich mit der Organisierung des zweisemestrigen Orientierungsstudiums, mit dem Einsatz neuer Medien, der Ausstattung mit Tutoren, Mentoren, mit der Weiterbildung von wissenschaftlichen Mitarbeitern insbesondere in der Didaktik und den Herausforderungen der Online-Lehre, mit der Berufungspraxis und mit vielem mehr. „Am Tag der Lehre“ sollen durch Präsentationen, offene Workshops und einen Posterrundgang die aktuellen Initiativen zum Thema gute Lehre und gutes Lernen sichtbar werden und für neue Ideen und Mitstreiter werben. Das Projekt „wimiplus“ kann beispielsweise auf Erfolge in der Ausbildung von Multiplikatoren verweisen. „Sieben der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei uns qualifiziert wurden, betreuen inzwischen zehn weitere Lehrprojekte“, erzählt Dr. Monika Rummler von der Wissenschaftlichen Weiterbildung. Die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) wird unter anderem eine neue Plattform vorstellen, auf der Praxisbeispiele für die Online-Lehre gesammelt und Tipps gegeben werden.

Im Fokus des vierten „Tages der Lehre“ steht aber insbesondere die „AG Ziethen“, eine Initiative, in der sich 26 Akteure der Universität, die sich mit Qualitätsverbesserungen in der Lehre beschäftigen, zusammengeschlossen haben, um weitere Maßnahmen voranzubringen, zum Beispiel für die Qualifizierung der Lehrenden, für den Aufbau eines Lehrportfolios als Grundlage für Berufungen oder die Einrichtung von Lernräumen.

Ein Highlight der Veranstaltung wird die Verleihung der „Hochschulperle 2013“ durch Vertreter des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft sein. Jedes Jahr stellt der Stifterverband zwölf kleine, aber feine Projekte aus Hochschulen in ganz Deutschland vor, von denen Internet-Nutzer eines zur „Hochschulperle des Jahres“ küren. „100 Paten für Berlin. Studierende engagieren sich für Kinderpatenschaften“ heißt das Projekt von TU-Studenten, eine Kampagne, in der sich auch Studierende von FU Berlin und der Universität der Künste Berlin engagieren und die sich in dem deutschlandweiten Online-Voting zur „Hochschulperle“ durchsetzen konnte. Ihre Idee war es, Menschen für Kinderpatenschaften zu begeistern, deren Inhalt es ist, den Kindern beim Lernen und in der Schule zu helfen sowie kleine, scheinbar alltägliche und selbstverständliche Wünsche zu erfüllen, wie einen Kino-Besuch, das Erlernen eines Instruments, einer Sprache oder einmal die Fahrt mit dem Doppeldeckerbus. Das Projekt wird in der HSP3-Antragslinie „tu projects“ unterstützt, die studentische Lehr- beziehungsweise Forschungsprojekte fördert.

Der „Tag der Lehre“ schließt mit einer offenen Podiumsdiskussion. Anhand der Leitfrage „Was ist gutes Lernen?“ sollen die wichtigsten Strategien und Maßnahmen gebündelt vorgestellt und kontrovers diskutiert werden. Leiter des Gesamtprojekts ist der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß.

Der „Tag der Lehre – Tag des Lernens“ findet statt am Montag, dem 17. November 2014, ab 12 Uhr im Lichthof des Hauptgebäudes.

www.tu-berlin.de/?148893

Patricia Pätzold "TU intern" November 2014

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.