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„Ein echtes Glücksgefühl“

Freitag, 16. Januar 2015

Humboldt-Stipendiatin Ingrid Koslow sorgt für besseren Durchblick mit neuartigen Lichtemittern

Ingrid Koslow forscht in der Arbeitsgruppe „Experimentelle Nanophysik und Photonik“
Lupe [1]

Der Zufall wollte es, dass der exzellente Vortrag über neuartige lichtemittierende LEDs, den Dr. Ingrid Koslow auf einer internationalen Fachtagung in Glasgow hielt, auch von Dr. Tim Wernicke, einem Mitarbeiter der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Kneissl am Institut für Festkörperphysik, gehört wurde. Der Forschungsgegenstand der jungen Physikerin von der University of California, Santa Barbara, passte perfekt zu den Inhalten der Arbeitsgruppe „Experimentelle Nanophysik und Photonik“.

Ingrid Koslow wurde daraufhin zu einem Gastaufenthalt an das Institut für Festkörperphysik der TU Berlin eingeladen und konnte ihr Projekt, das das Wachstum von grünen licht-emittierenden Dioden betrifft, mit den Kollegen und Michael Kneissl ausführlich diskutieren. Der erste Eindruck stimmte: Für die Forschung der Arbeitsgruppe „Experimentelle Nanophysik und Photonik“ war sie eine ideale Partnerin.

Seit Juni 2013 arbeitet Ingrid Koslow als Postdoc-Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung für insgesamt zwei Jahre in der Arbeitsgruppe von Professor Kneissl und gleichzeitig am Ferdinand-Braun-Institut, dem Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH).

Die Forschungsarbeiten der jungen Physikerin zielen darauf ab, auf einer atomaren Skala die Bildung von Nanostrukturen zu kontrollieren und damit deren Eigenschaften für die Anwendungen in neuartigen Lichtemittern und elektronischen Bauelementen maßzuschneidern. Ihr besonderes Interesse gilt der Entwicklung von (In)AlGaN-Quantenfilm-Leuchtdioden (LEDs) und Lasern für den grünen oder ultravioletten Spektralbereich, wo die Effizienz immer noch sehr niedrig ist. Ingrid Koslow versucht herauszufinden, welche grundlegenden physikalischen Materialeigenschaften den größten Einfluss auf die Effizienz haben, und wie man diese Eigenschaften durch Wachstumsverfahren kontrollieren kann.

Als Physikerin empfiehlt Ingrid Koslow eine nicht allzu frühe Spezialisierung: „Während meines PhD-Studiums an der University of California am Fachbereich Materials Science, Electrical Engineering habe ich breite Kenntnisse im Bereich der Festkörperphysik erwerben können. Das hilft mir heute dabei, auf meinem doch sehr spezialisierten Gebiet unterschiedliche Methoden anwenden zu können und manchmal durch fundamentalen Perspektivenwechsel einen ganz neuen Lösungsweg zu finden. Wenn das Experiment dann planmäßig und mit einem guten Ergebnis läuft, ist das ein echtes Glücksgefühl!“

Ihre berufliche Zukunft sieht Dr. Koslow eher gelassen: „Auch wenn man in seiner Akademischen Karriere nicht immer genau weiß, wo die Reise hingeht, werde ich gern weiterhin wissenschaftlich tätig sein. Es gefällt mir einfach, immer neue Fragen zu stellen und zu versuchen, diese zu beantworten.“

Christiane Petersen "TU intern" Januar 2015

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