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TU Berlin

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Prof. Dr.-Ing. Klaus Rubach

geboren 1935, gestorben am 17.9.2018

Am 17. September 2018 verstarb Prof. Dr.-Ing. Klaus Rubach im Alter von 83 Jahren in Berlin. Er wurde am 10. Oktober auf dem Evangelischen Luther- und Kreuzfriedhof in Berlin-Lankwitz beigesetzt.

Klaus Rubach wurde am 29. Januar 1935 in Berlin-Wedding geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung, die er im März 1955 sin Berlin mit der Erlangung des Abiturs abschloss, begann er an der Technischen Universität Berlin Chemie zu studieren. Sein Studium schloss er Ende 1962 erfolgreich als Diplom-Chemiker ab.1963 begann er unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Josef Schormüller mit der Anfertigung seiner Doktorarbeit zum Thema „Beitrag zur Analytik der Hydroxyzimtsäureester des Kaffees“ am Institut für Lebensmittelchemie und -technologie an der Technischen Universität Berlin. Am 19. Februar 1969 promovierte er zum „Doktor-Ingenieur“.

Bereits im Dezember 1964 wurde Klaus Rubach an der Technischen Universität Berlin zum Wissenschaftlichen Assistenten ernannt. Er begründete damit seine akademische Karriere in der Lebensmittelchemie. Dabei entdeckte er in der Zeit der Zusammenarbeit mit Prof. Schormüller seine Neigung und Leidenschaft zu diesem Fach. Er absolvierte deshalb im Anschluss an seine Promotion ein Praktikum an der Landesanstalt für Lebensmittel-, Arzneimittel- und gerichtliche Chemie in Berlin, die er mit dem Staatsexamen am 13. April 1970 erfolgreich abschloss.

Danach setzte er seinen akademischen Werdegang an der Technischen Universität Berlin fort. 1970 wurde er dort erst zum Oberingenieur und dann 1972 zum Professor ernannt. Der Ernennung zum Professor folgte 1973 die Ernennung zum „Beamten auf Lebenszeit“. In demselben Jahr legte Prof. Rubach schließlich die staatliche Hauptprüfung für Lebensmittelchemiker ab. Damit durfte er dann die Berufsbezeichnung „Lebensmittelchemiker“ führen. Das war eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ihm das Sachgebiet „Lebensmittelchemie“ an der Technischen Universität Berlin übertragen wurde und er später 1981 als Sachverständiger für die lebensmittelchemische Untersuchungen von Gegen- und Zweitproben im Sinne von § 42 LMBG im Land Berlin zugelassen werden konnte.

Seine wissenschaftliche Tätigkeit entfaltete Prof. Rubach insbesondere im Bereich der Anwendung der Isotachophorese zur Analytik von Lebensmitteln. Spezielle Arbeitsbereiche waren außerdem die Charakterisierung der Lipoxygenase sowie die Analytik der Lipide. Zahlreiche Publikationen auf diesen Gebieten zeichneten ihn als Wissenschaftler von nationalem und internationalem Rang aus.

In seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Berlin hat er viele Studierende in ihrer akademischen Ausbildung betreut und wohlwollend begleitet. 1990 feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum und am 31. Dezember 1997 ging er in den Ruhestand. Zu diesem Zeitpunkt konnte er auf einen erfüllten akademischen Lebensweg zurückblicken, in dem er es bis zum Dekan der Fakultät gebracht hatte.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Rubach hat sich immer für die Interessen seiner Studierenden, Doktoranden und Mitarbeiter eingesetzt. Er hat uns alle gefordert, aber auch gefördert. Wir alle werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Dr. Hans-Ulrich Melchert und Dr. Erhard Kirchhoff

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