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TU Berlin

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Ingbert Zimmermann

10. September 1961 bis 18. Dezember 2019

Ingbert Zimmermann wurde am 10.9.1961 in Schierstein, einem Vorort von Wiesbaden, geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in dem kleinen Hafenstädtchen. Nach seinem Wehrdienst nahm Ingbert 1985 das Studium der Elektrotechnik in Siegen auf und wechselte nach dem Abschluss des Grundstudiums 1992 an die TU Berlin, wo er sich auf die Lichttechnik spezialisierte.

Als geselliger Freund und Kommilitone war er nicht nur wegen seiner Bärenkräfte sehr geschätzt. Er durfte bei keinem Umzug fehlen. In Berlin heiratete er Claudia Behrhorst und wurde Vater von drei Kindern.
1998 schloss Ingbert sein Studium an der TU Berlin als Diplom-Elektroingenieur ab und begann am 1.1.1999 beim TÜV-Rheinland in Berlin als Laborleiter zu arbeiten. Nach 10 Jahren wechselte er zur Firma Lichtmesstechnik Berlin (LMT), welche 1974 von Absolventen der TU Berlin und früheren Osram-Mitarbeitern gegründet wurde.

Weil er so sehr mit dem Fachgebiet Lichttechnik verbunden war, kam Ingbert 13 Jahre nach seinem Abschluss zu uns als Prüfstellenleiter zurück. Voller Energie und mit unglaublichem Engagement baute er die lichttechnische Prüfstelle wieder auf. Nur am KIT in Karlsruhe gibt es noch eine weitere lichttechnische Prüfstelle in Deutschland.

Nicht nur für verschiedenste Fachgebiete unserer Universität war Ingbert für Mess- und Kalibrieraufgaben stets zu Diensten, er unterstützte neben Forschungsinstituten auch die Bundesbank und diverse staatliche Stellen. Sein Netzwerk zu Kollegen der PTB in Braunschweig und Berlin trug dazu bei, dass viele unserer Messmittel auf nationale Normale zurückgeführt sind, was Voraussetzung für eine korrekte wissenschaftliche Arbeit ist. Durch seine Arbeit als lichttechnischer Prüfstellenleiter des TÜV, als Entwicklungsingenieur für LMT, als Akkreditierer für die DAkkS, für die er weltweit lichttechnische Labore betreute, und als langjähriges Mitglied in zahlreichen Normungsausschüssen besaß er einen unschätzbaren Reichtum an Erfahrung, welchen er an uns alle weitergab.

Von Ingbert haben unsere Doktoranden gelernt, dass die Zahl Pi nicht nur in der Mathematik gilt, sondern für alle Planungen im Leben eines Wissenschaftlers.

Am 18. Dezember 2019 verstarb Ingbert bei einem Motorradunfall. Nicht nur seine Erfahrung und sein Wissen, sondern ebenso seine Warmherzigkeit, seine Hilfsbereitschaft und Geselligkeit werden seiner Familie, seinen Freunden und unserem Fachgebiet sehr fehlen. Behalten wir ihn mit den Worten unserer Tutorin aus den Grundlagen der Elektrotechnik im Gedächtnis: „Er war der liebste Mensch, den ich an unserer Universität kennenlernen durfte“.

Fakultät IV – Elektrotechnik und Informatik
Fachgebiet Lichttechnik, Sek E 6

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