direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Wir trauern um Herrn Achim Leutz

*27. Dezember 1940, †6. Juni 2017

In stiller Anteilnahme möchten wir Abschied nehmen von Achim Leutz.  Er war eine der tragenden Säulen des Hermann-Föttinger-Instituts für Strömungs- und Thermodynamik. Seine Tätigkeit am Institut begann er im Jahre 1972 mit der Ankündigung: „…Hochschullehrer und wissenschaftliche Mitarbeiter von Verwaltungs-  und  Beschaffungsarbeiten weitgehend zu entlasten, um ihnen eine effektive Forschung zu ermöglichen.“  Dieses Aufgabenfeld hat er mit großer Kompetenz und Einsatzfreude souverän abgedeckt. Geholfen haben ihm dabei seine mit der Aufgabe wachsende Kompetenz, seine Freundlichkeit im Umgang mit allen Mitgliedern des Instituts, seine Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Im Rahmen seiner Tätigkeit als akademischer Oberrat sorgte er im Institut durch sein vorbildliches Engagement für die erfolgreiche Durchführung zahlreicher Forschungsprojekte. Unter anderem war er Geschäftsführer der Forschergruppe „Beeinflussung und Steuerung turbulenter Scherströmungen“ und auch des daraus entstandenen SFB 557 „Beeinflussung komplexer turbulenter Scherströmungen“. Auch nach seiner Pensionierung im Jahre 2006 war Herr Leutz dem Hermann-Föttinger-Institut sehr verbunden und erstellte mit großer Hingabe die Chronik des Institutes.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Hermann-Föttinger Institut (ISTA)
Geschäftsführer
Prof. Dr.-Ing. C. Oliver Paschereit

Wir trauern um Herrn Achim Leutz

*27. Dezember 1940, †6. Juni 2017

In seiner Bewerbung auf die Stelle eines Universitätsrates im Oktober 1971 im Fachgebiet Strömungslehre schrieb Achim Leutz: „ Die Hauptaufgabe meiner neuen Tätigkeit sehe ich vor allem darin, Hochschullehrer und wissenschaftliche Mitarbeiter von Verwaltungs- und Beschaffungsarbeiten weitgehend zu entlasten, um ihnen eine effektive Forschung zu ermöglichen. Eine derartige Vertrauensposition stellt hohe Anforderungen an den Bewerber und verlangt große Einsatzfreude und Initiative. Diese Bedingungen kann nur der erfüllen, der selbst keine wissenschaftliche Ambitionen hegt, sondern Freude am Institutsmanagement hat.“

Mit fast prophetischer Gabe hat Achim Leutz damit seine künftigen Aufgaben am Hermann-Föttinger- Institut (HFI) umrissen. Dieses Aufgabenfeld hat er mit großer Kompetenz und Einsatzfreude souverän abgedeckt.

So war es möglich, die den fünf Professoren von der Universität zur Verfügung gestellten Mittel gemeinsam zu verwalten, Assistenten in der Lehre auszutauschen, sie damit breit zu qualifizieren und sie und die sonstigen Mitarbeiter bei guten Arbeitsbedingungen effizient und flexibel einzusetzen.

Für die dazu nötige Einsatzplanung und Koordination im gemeinsamen Sekretariat und in der Werkstatt war Achim Leutz der ideale Mann.

Geholfen haben ihm dabei seine mit der Aufgabe wachsende Kompetenz, seine Freundlichkeit im Umgang mit allen Mitgliedern des Instituts, seine Ehrlichkeit und Geradlinigkeit. Er besaß die Fähigkeit, die Finanzen, die Infrastruktur und die Großgeräte des HFI in Ordnung zu halten. Er löste Raumprobleme einvernehmlich und arbeitete mit der Verwaltung der Universität zu Nutzen des Instituts und seiner Mitglieder konstruktiv zusammen. Dadurch wurden viele Entscheidungsvorgänge beschleunigt, nicht zuletzt, weil sie gut vorbereitet waren. Bei einem großen Betrieb gibt es immer Reibung und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, ist es immer gelungen, Probleme intern zu lösen. Auch daran hatte Achim Leutz einen nicht geringen Anteil. Ein solcher Schwerpunkt in Organisation und Verwaltung lässt sich aber nicht effektiv beherrschen, wenn nicht gleichzeitig ein großes Verständnis für die wissenschaftliche Arbeit und die Erfordernisse der Lehre eines Hochschulinstitutes vorhanden ist. Viele konzeptionelle und konstruktive Vorschläge  für Versuchsanlagen trugen seine Handschrift. Dabei haben ihm sein Ingenieurwissen und seine praktische Erfahrung als Segelflieger gute Dienste geleistet. Diese Kenntnisse sind auch in seine Lehrveranstaltungen „Experimentelles Fliegen“ und „MTÜ II“ eingeflossen.

Herr Leutz hat bei der Organisation und reibungslosen Durchführung vieler Tagungen geholfen und den Direktoren bei der Geschäftsführung von Institut, Forschungsschwerpunkten und besonders dem Sonderforschungsbereich 557 der DFG zur Seite gestanden. Er hat die Finanzmittel des Instituts immer gerecht und korrekt verwaltet sowie seine Aufgaben mit großem Einsatz, hoher Motivation und Integrität zum Nutzen des Instituts und  der darin Arbeitenden gelöst. Er hat sich um das ‚alte‘ HFI und seine Angehörigen verdient gemacht.

Hans Fernholz

Prof. em. Dr.-Ing. Hans-Hermann Fernholz war bis September 2000 im Direktor im Hermann-Föttinger-Institut für Strömungsmechanik (HFI), und Leiter des Fachgebiets Strömungslehre.

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.