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TU Berlin

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TU-Wissenschaftlerin Dr. Isabelle Dolezalek ist neues Mitglied in der Jungen Akademie

Montag, 03. Juni 2019

Die Kunsthistorikerin Dr. Isabelle Dolezalek von der TU Berlin gehört zu insgesamt zehn herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahr in die Junge Akademie aufgenommen wurden.  

Dr. Isabelle Dolezalek studierte Kunstgeschichte am Courtauld Institute of Art und am Warburg Institute in London. Seit 2016 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne bei Prof. Dr. Bénédicte Savoy an der TU Berlin und arbeitet u.a. im Forschungscluster „Translocations – Historical Enquiries into the Displacement of Cultural Assets“. Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in der Kunstgeschichte des Mittelalters und der Museumsgeschichte, wobei ihr besonderes Interesse Austauschprozessen zwischen islamischen und christlichen Kulturen gilt.

Die Junge Akademie ist weltweit die erste Akademie des wissenschaftlichen
Nachwuchses. Sie eröffnet interdisziplinäre und gesellschaftlich relevante Gestaltungsräume für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum. Gegründet wurde die Junge Akademie im Jahr 2000, als gemeinsames Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

In den kommenden fünf Jahren können sich die neuen Mitglieder in der Zusammenarbeit mit den übrigen 40 in Arbeitsgruppen zu Themen wie „Streitkulturen“, „Wissenschaftspolitik“ oder „Kunst als Forschung“ organisieren und Projekte unterschiedlichster Ausprägung interdisziplinär bearbeiten. Ziel der Jungen Akademie ist es, den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu geben, sich neben ihrer eigentlichen Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft kreativ zu betätigen. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist eine herausragende Promotion, die zum Zeitpunkt der Wahl nicht länger als drei bis sieben Jahre zurückliegen sollte, sowie mindestens eine weitere herausragende Arbeit.

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