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Gemeinsame Professur von TU Berlin und Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Lars Zimmermann
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Genau nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit kam die Berufung. Seit März 2018 leitet Lars Zimmermann das Fachgebiet Siliziumphotonik an der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik. Die Professur ist eine gemeinsame von TU Berlin und dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder).

Prof. Dr. Lars Zimmermann kennt beide Einrichtungen seit langem. Nach seiner Promotion am Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik (IMEC) im belgischen Löwen kam er 2004 an die TU Berlin an das Fachgebiet Hochfrequenztechnik & Photonik von Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann. Bei ihm begann er, sich mit Siliziumphotonik zu beschäftigen. Während dieser Arbeit stellte Lars Zimmermann schnell fest, dass man einen Partner brauche, der Chips herstellen konnte, die den hohen technischen Anforderungen entsprächen. Mit Bordmitteln der TU Berlin war das nicht möglich. Im IHP fand man den geeigneten Partner. 2008 wechselte Lars Zimmermann an das Institut in Frankfurt (Oder) und die Zusammenarbeit begann. „Eine segensreiche“, urteilt er. Sie wird im Joint Lab Silicon Photonics organisiert, das Lars Zimmermann leitet und koordiniert. Viele Projekte, Promotionen und Masterarbeiten seien aus der Kooperation hervorgegangen. Und die Verleihung des Bertha-Benz-Preises jüngst an eine junge Wissenschaftlerin sei ebenfalls das Ergebnis gemeinsamer Forschung. „Mit der Professur wird die Arbeit nun verstetigt“, so der Physiker, der in Jena, London und Delft studierte. „Ich investiere viel Zeit, auch durch das Pendeln, aber die Kooperation zwischen dem IHP und TU Berlin ist die beste, die man haben kann und sie lohnt sich“, sagt Zimmermann. Die TU Berlin sei in die photonische Forschungslandschaft, die in Berlin hervorragend entwickelt sei, so gut integriert wie sonst keine andere Institution. Sie sei wie ein Hub, wie ein Knotenpunkt, an der wichtige Forschungseinrichtungen angedockt sind – das Fraunhofer Heinrich Hertz-Institut, das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration oder das Ferdinand-Braun-Institut. Der direkte Draht zu Kollegen sei für ihn somit unkompliziert herstellbar.

Die Technologie der Siliziumphotonik verbindet die optische Datenübertragung mit der mikroelektronischen und wird, „vor allem die Chance bieten, die immer rasanter anwachsenden Datenübertragungsraten energieeffizient und auch weiterhin preiswert bewerkstelligen zu können“, so Lars Zimmermann.

Sybille Nitsche, "TU intern" 13. Juli 2018

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