direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Menschen

Gegen den Strom

Helmut Schwarz wird Mitglied der National Academy of Sciences der USA

Helmut Schwarz (r.), TU-Professor und ehemaliger Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, ist international unterwegs: hier mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Schloss Bellevue beim Empfang der internationalen Stipendiaten, die 2017 zur AvH-Lunchtime-Fair an die TU Berlin kamen. In diesem Jahr findet dieses Event mit rund 600 Teilnehmer*innen am 28. Juni 2018 und ebenfalls an der TU Berlin statt
Lupe [1]

Gegen den Strom schwimmen, gängige Meinungen nicht sofort akzeptieren, Widerstand nicht sofort nachgeben – das ist ein wichtiges wissenschaftliches Credo und auch persönliches Motto von Prof. Dr. Drs. h. c. Helmut Schwarz. Der TU-Chemiker wurde Anfang Mai 2018 zum „Foreign Associate“ der National Academy of Sciences (NAS) der USA ernannt. Es ist eine der höchsten Ehrenauszeichnungen für einen internationalen Forscher, denn die US-Akademie nimmt nur wenige nicht-amerikanische Wissenschaftler*innen in ihren wissenschaftlichen Kreis auf. Sie werden aufgrund ihrer herausragenden und andauernden Verdienste um originäre Forschung ausgewählt. Die rund 150 Jahre alte Academy ist eine private, gemeinnützige Gesellschaft führender Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, die die US-Regierung im Bereich Wissenschaft und Technik berät. Sie zählt rund 2400 aktive Mitglieder, davon 484 „Foreign Associates“.

Neben seiner Tätigkeit als Molekularchemiker, der sich mit Theorie und Praxis der Massenspektrometrie beschäftigte, weltweites Renommee erlangte und vielfach mit Preisen, Gast- und Honorarprofessuren ausgezeichnet wurde, von 2008 bis 2017 war Helmut Schwarz Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH). Die gemeinnützige Stiftung der Bundesrepublik Deutschland fördert die internationale Forschungszusammenarbeit, unter anderem mit der Vergabe von Forschungsstipendien und -preisen an international verdiente Forscher*innen sowie mit der Einrichtung der renommierten Humboldt-Professuren – von denen die TU Berlin in den vergangenen Jahren mit dem Robotik-Spezialisten Oliver Brock und dem Informatiker Giuseppe Caire zwei einwerben konnte. Die AvH entwickelt so ein internationales Netzwerk. Seit ihrer Neugründung 1953 hat die AvH über 28  000 Wissenschaftler*innen aus rund 140 Ländern gefördert, darunter 55 Nobelpreisträger.

Zu den zahlreichen Auszeichnungen, die Helmut Schwarz in den vergangenen Jahren erhielt, gehören neben dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG, dem Bundesverdienstkreuz, der Blaise Pascal Medal in Chemistry der European Academy of Sciences auch der Max-Planck-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung, der deutsch-israelische Lise Meitner-Alexander von Humboldt-Preis oder der F. H. Field und J. L. Franklin Award der American Chemical Society. Er knüpfte viele internationale Beziehungen, besonders enge aber, menschliche wie wissenschaftliche, zu Israel, nach Jerusalem und Haifa, wo er auch Gastprofessuren innehatte, ein Land, das er mehr als 100 Mal besuchte. So bleibt er, wie Wissenschaftskollegen zu seinem Abschied aus dem Präsidentenamt der AvH-Stiftung sagten, „eine Galionsfigur für die Humboldt’sche Idee einer internationalen Naturwissenschaft“. Die Urkunde seiner Mitgliedschaft wird Helmut Schwarz im April 2019 in Washington auf dem 156. Jahrestreffen der NAS erhalten.

Weitere Infos und ein aufschlussreicher Film der AvH-Stiftung sind online zu finden: www.humboldt-foundation.de/web/56900198.html [2]

Patricia Pätzold, "TU intern" 25. Juni 2018
------ Links: ------

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.
Copyright TU Berlin 2008