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TU Berlin

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Der Maler ist im Bild

Zum 80. Geburtstag des Künstlers und ehemaligen TU-Professors Matthias Koeppel

Lupe

Er ist Maler, er ist Dichter, er ist Fotograf, und er ist im August 80 Jahre alt geworden. Matthias Koeppel heißt der Künstler, dem zu seinem Jubiläum zwei Ausstellungen gewidmet sind. „Experiment und Methode“ heißt das Geburtstagsprogramm in der Kommunalen Galerie am Hohenzollerndamm. Hier geben Ölgemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Vorstudien, Radierungen und Lithografien Einblicke in das vielseitige Schaffen des Künstlers, seine Sonette und starckdeutschen Gedichte, Kompositionen wie Hymnen und Tangos bilden den Soundtrack der Ausstellung. Die zweite Jubiläumsausstellung ist in der Zitadelle Spandau zu sehen – mit Gemälden, die Geschichten über politische und gesellschaftliche Begebenheiten erzählen, oftmals mit ironischem Unterton. Berlin ist immer wieder seine Hauptbühne, und er selbst – wie einst Alfred Hitchcock in seinen Filmen – immer mittendrin.

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„Der Maler ist im Bild“ eben, so heißt auch die Ausstellung. Zur TU Berlin hat Matthias Koeppel einen besonderen Bezug, hier war er von 1981 bis 2003 Professor für Freies Malen und Zeichnen an der Fakultät für Architektur, immer noch hat er sein Atelier im TU-Haus in der Ackerstraße. 2009 widmete seine Universität ihm und den Malern Johannes Grützke, Manfred Bluth und Karlheinz Ziegler die große Ausstellung „Die Schule der Neuen Prächtigkeit“. Die vier Maler hatten 1973 die Künstlergruppe gleichen Namens gegründet, um sich als Gesamtkunstwerk mit Malerei, Schauspiel, Musik, Dichtung und Fotografie abzusetzen von der „übermächtigen abstrakten Malerei, die uns aus den Ausstellungen verdrängte“, wie Matthias Koeppel damals sagte. Selbstkritisch, ironisch und heiter wollten sie sein und niemals bitterernst. Matthias Koeppel ist es bis heute geblieben. Im Bild: „Neavenezia“, 2015.

Experiment und Methode
Bis 29. Oktober, Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, Di–Fr 10–17 Uhr, Mi 10–19 Uhr, So 11–17 Uhr

Der Maler ist im Bild
Bis 19. November, Zitadelle, Galerie Alte Kaserne, Am Juliusturm 64, Mo–So 10–17 Uhr

Dagmar Trüpschuch, "TU intern" 9. Oktober 2017

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