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Engagement in Forschung und Gesellschaft

Freitag, 26. Juli 2013

Ermin Malić leitet eine Einstein-Nachwuchsgruppe an der TU Berlin. Im Juni wurde er mit dem Karl-Scheel-Preis ausgezeichnet

Ermin Mali? forscht an Graphen, das nur wenige Atome dick ist
Lupe [1]

Die höchste Auszeichnung, die sie zu vergeben hat, den Karl-Scheel-Preis, verlieh die Physikalische Gesellschaft zu Berlin in diesem Jahr an Dr. Ermin Malić. Der TU-Physiker, der im Mai seine Habilitation abgeschlossen hat, leitet derzeit eine Einstein-Nachwuchsgruppe am Institut für Theoretische Physik. Ermin Malić beschäftigt sich mit der ultraschnellen Relaxationsdynamik in Graphen, womit er zum Verständnis der optischen und elektronischen Eigenschaften dieses ultradünnen Materials beitragen will. Für das Graphen, eine Schicht des Graphits, die nicht dicker als wenige Atome ist, wäre zukünftig ein sehr vielseitiger Einsatz denkbar. „Ich wünsche mir für die Zukunft sehr, dass es alsbald auch konkrete technologische Anwendungen für meine Graphen-Forschungen gibt. Vorstellbar ist das in hocheffizienten Solarzellen, optischen Verstärkern und sogar in Lasern“, sagt der junge, bereits mehrfach mit Stipendien und Preisen ausgezeichnete Wissenschaftler, der sich in seiner Freizeit auch noch gesellschaftlich engagiert. Unter anderem hat er für die UNICEF gearbeitet, Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen betreut sowie für den Verein „Jugend bewegt Europa“ eine Ausstellung zur Transparenz von Entscheidungen organisiert, um Jugendliche nicht nur für die naturwissenschaftliche, sondern auch für die gesellschaftliche Arbeit zu gewinnen. Der Leiter des Fachgebietes für Theoretische Physik der TU Berlin, Prof. Dr. Andreas Knorr, betont unter anderem die herausragenden Fähigkeiten des 32-jährigen Forschers, immer wieder neue Themen aufzugreifen, selbstständig zu arbeiten und Studierende zu motivieren.

Ermin Malić hatte seine Dissertation zur Vielteilchen-Theorie von optischen Eigenschaften niederdimensionaler Nanostrukturen bei Professor Knorr an der TU Berlin sowie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) im Jahr 2008 mit „summa cum laude“ abgeschlossen. Danach forschte er einige Jahre in Spanien, Italien und in den USA. Inzwischen betreut Ermin Malić sechs Doktoranden an der TU Berlin in seiner eigenen Arbeitsgruppe.

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2013

"TU intern" Juli 2013

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  • Hochschulzeitung "TU intern" - Juli 2013 [3]
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