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TU Berlin

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Clara-Immerwahr-Award für exzellente Chemikerin

Freitag, 22. Februar 2013

Jennifer K. Edwards
Lupe

Der Exzellenzcluster „Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) verlieh am 11. Februar 2013 an der TU Berlin zum zweiten Mal den Clara-Immerwahr-Award. Die Preisträgerin Dr. Jennifer K. Edwards von der Universität Cardiff (Großbritannien) erhält die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre hervorragenden Beiträge zur direkten Synthese von Wasserstoffperoxid aus Sauerstoff und Wasserstoff mit Hilfe der heterogenen Katalyse.

Wasserstoffperoxid, auch bekannt als Bleichmittel für Haare, ist ein wichtiger Grundstoff für die selektive Übertragung von Sauerstoff auf ungesättigte Kohlenwasserstoffe. Diese Reaktion und deren Folgeprodukte sind Voraussetzung für die Herstellung vieler Kunststoffe und Medikamente. Die Publikationsliste der 30-jährigen Jennifer K. Edwards umfasst bereits 41 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Außerdem konnte sie drei Erfindungen patentieren lassen. Seit 2011 gehört auch die chemische Nutzbarmachung von Kohlendioxid zu ihren Forschungsinhalten. Mit dem Clara-Immerwahr-Award ehrt UniCat herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Katalyse. Mit ihm wird Dr. Clara Immerwahr, die 1900 als erste deutsche Frau in Deutschland mit einer physikalisch-chemischen Arbeit promoviert wurde, gewürdigt. Der Preis wird jährlich international ausgeschrieben. In diesem Jahr wird er von der Siemens AG und der TU Berlin finanziert.

jb / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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