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Einmaliges mathematisches Umfeld

Montag, 19. November 2012

Humboldt-Stipendiat Kasso A. Okoudjou zu Gast bei Einstein-Professorin Gitta Kutyniok

Kasso Okoudjou kommt aus Benin und studierte in den USA, wo er in Maryland auch Mathematikprofessor ist
Lupe

Geboren ist Kasso A. Okoudjou im westafrikanischen Benin. Seinen Ph.D. machte er 2003 am Georgia Institute of Technology. Seit Juli 2010 ist er Associate Professor am Department of Mathematics der University of Maryland, College Park. Schon zum dritten Mal war er nun zwischen Juli und August als Humboldt-Stipendiat an der TU Berlin und Mitglied der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gitta Kutyniok. Hier beschäftigte er sich mit einem seiner Spezialgebiete, der Analysis. „Wir haben an Fragen der Frametheorie gearbeitet, ein Gebiet der Numerischen Linearen Algebra“, sagt Gitta Kutyniok.

Für ein Humboldt-Stipendium können sich Wissenschaftler aus dem Ausland bewerben, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen. Der Abschluss der Promotion darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen. Das Humboldt-Forschungsstipendium bietet Postdoktoranden die Möglichkeit, ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben von sechs bis 24 Monaten in Kooperation mit einem selbst gewählten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Deutschland durchzuführen.

Kasso Okoudjou hatte sich für Berlin entschieden, weil er auf einer Tagung in Maryland Gitta Kutyniok kennengelernt hatte und sich für deren Arbeit begeisterte. Umgekehrt war auch die TU-Professorin von der Arbeit des Afrikaners überzeugt. „Er hatte Interesse, nach Berlin zu kommen, und hat mich kontaktiert. Da ich ihn kenne und schätze, habe ich sofort zugestimmt“, so Gitta Kutyniok. Ende August ist er nun erst einmal wieder in die USA zurückgekehrt. „Ich könnte mir aber schon vorstellen, bald wieder für eine Zeit an die TU Berlin zu gehen“, sagt er. Auch Gitta Kutyniok könnte sich das vorstellen. Hierfür müsste die Humboldt-Stiftung ihr Einverständnis geben.

Auf die Frage, was so besonders in Berlin ist, fällt Kasso A. Okoudjou spontan das mathematische Umfeld ein: „Vor allem von der Internationalität der Arbeitsgruppe von Professor Kutyniok war ich sehr angetan. Ebenso von der Vielfalt der behandelten Themen in dieser Arbeitsgruppe.“ Und natürlich die Stadt! „Berlin ist eine offene und faszinierende Stadt“, schwärmt Kasso A. Okoudjou.

Rudolf Kellermann / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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