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TU Berlin

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Wegweisend in der Siliciumchemie

Freitag, 11. November 2011

Hohe Auszeichnung für TU-Chemiker Matthias Drieß

Matthias Drieß, Sprecher des TU-Exzellenzclusters "UniCat"
Matthias Drieß, Sprecher des TU-Exzellenzclusters "UniCat", bei der Verleihung Anfang Oktober
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Für seine wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Siliciumchemie wurde Prof. Dr. Matthias Drieß vom Institut für Chemie der TU Berlin mit dem Wacker Silicone Award 2011 ausgezeichnet. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis gehört zu den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen auf dem Gebiet der Siliciumchemie und wird alle zwei Jahre durch die Wacker Chemie AG vergeben. Der Preis wurde ihm am 5. Oktober in München in Gegenwart des bayerischen Wissenschaftsministers überreicht.

Professor Drieß, Sprecher des Berliner Exzellenzclusters "Unifying Concepts in Catalysis" (UniCat), erhielt die Auszeichnung für seine zukunftsweisenden Arbeiten auf dem Gebiet niedervalenter Siliciumverbindungen. Diese Stoffe stellen heute aufgrund ihrer Isolierbarkeit und ihres Reaktivitätsverhaltens vielversprechende Bausteine der siliciumorganischen Chemie dar.

Als besonders interessant bezeichnete der Wacker-Vorstandsvorsitzende Dr. Rudolf Staudigl die Fähigkeit der sogenannten "Drieß'schen Silylene", reaktionsträge Bindungen kleiner Moleküle wie Sauerstoff, Di-Stickstoffoxid oder Kohlendioxid zu aktivieren. Dr. Rudolf Staudigl: "Dies bietet die Möglichkeit, Siliciumverbindungen in Zukunft als edelmetallfreie Katalysatoren einzusetzen."

Prof. Dr. Matthias Drieß hat seit 2004 eine Professur für Anorganische Chemie (Metallorganische Chemie und Anorganische Materialien) an der TU Berlin inne. UniCat wurde im Jahr 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründet, Matthias Drieß zum Sprecher gewählt. In diesem interdisziplinären Forschungsverbund arbeiten 250 Chemikerinnen, Chemiker, Physikerinnen, Physiker, Biologinnen, Biologen und Verfahrenstechniker aus vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten aus Berlin und Brandenburg zusammen. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde Prof. Drieß bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem ehrte ihn die Gesellschaft Deutscher Chemiker im Jahr 2010 mit dem Alfred-Stock-Gedächtnispreis.

www.tu-berlin.de/?id=108847

bk / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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