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TU Berlin

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Menschen

Die Arbeit mit Wahrscheinlichkeiten

Freitag, 11. November 2011

Alexander von Humboldt-Stipendiat Federico Poloni forscht am Institut für Mathematik

Federico Giovanni Poloni
Federico Giovanni Poloni
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"Als ich während meiner Promotionszeit für zwei Monate als Gastwissenschaftler an die TU Berlin kam, habe ich hier interessante Forschungsprobleme vorgefunden und sehr gute Kollegen getroffen. So habe ich mich bemüht, für längere Zeit an der TU Berlin arbeiten zu können", erzählt Dr. Federico Giovanni Poloni. Seit Mitte dieses Jahres ist der italienische Mathematiker mit einem Alexander von Humboldt-Forschungsstipendium für zwei Jahre zu Gast am Fachgebiet Numerische Mathematik von Prof. Dr. Volker Mehrmann im TU-Institut für Mathematik. Seine Forschungsinteressen liegen im breiten Feld der numerischen linearen Algebra und der Matrix-Analyse. Besonders befasst er sich mit angewandten Kontroll- und Wahrscheinlichkeitstheorien. "Hier am Institut gibt es eine große Forschergruppe, die speziell Kontrolltheorien untersucht", berichtet Federico Poloni. Dieser mathematische Zweig, der komplizierte numerische Probleme zu lösen versucht, findet in den Ingenieurwissenschaften ein breites Anwendungsfeld. In seiner Doktorarbeit, die er 2010 an der Universität Pisa abschloss, beschäftigte sich Poloni mit einer Klasse von Matrix-Gleichungen in der Wahrscheinlichkeitstheorie.

Trotz seiner jungen Jahre - er wurde 1983 in Treviglio, Italien, geboren - hat er schon einige Aufsätze in Fachzeitschriften sowie Konferenzbeiträge und Bücher veröffentlicht und ist Gutachter in mehreren Fachjournalen. Schon seit einigen Jahren engagiert er sich im Organisations-Komitee der italienischen Mathematik-Olympiade als Organisator und in der Jury und begleitete das italienische Team auf mehrere internationale Wettbewerbe. Außerdem arbeitete er am mathematischen Teil der allgemeinen Zulassungstests für Ingenieur- und Architekturstudiengänge mit, die in den meisten italienischen Universitäten verwendet werden. Bei diesen vielfältigen Aktivitäten rund um die Mathematik verwundert es nicht, dass er auch schon verschiedene Preise gewonnen hat, unter anderem Auszeichnungen für Konferenzbeiträge, Platzierungen beim "Championnat international de jeux mathématiques" (CIJM) in Paris oder, noch als Schüler, bei nationalen und internationalen Mathematik-Olympiaden.

Wer so viel rechnet, braucht auch einen körperlichen und geistigen Ausgleich. So jongliert Federico Poloni in seiner Freizeit und spielt Basketball, liebt Strategiespiele, und - gar nicht ungewöhnlich für einen Mathematiker - er liest gern Science-Fiction-Bücher.

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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