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Methan leichter nutzbar machen

Freitag, 14. Oktober 2011

Der Humboldt-Stipendiat Zhe-Chen Wang
Humboldt-Stipendiat Zhe-Chen Wang
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Methangas nutzbar zu machen und in Methanol umzuwandeln kann mit Hilfe eines Katalysators erheblich vereinfacht werden. Daran arbeitet Alexander von Humboldt-Stipendiat Zhe-Chen Wang in der Fachgruppe Organische Chemie um Prof. Dr. Dres. Helmut Schwarz und Dr. Maria Schlangen. Damit macht er einen der wichtigsten Katalyseprozesse zu seinem Schwerpunktthema. Untersucht werden Elementarprozesse in der Gasphase, also im gasförmigen Aggregatzustand. So möchten die Chemikerinnen und Chemiker verstehen, warum bestimmte Metalle oder Metalloxide notwendig sind, um Methan zu aktivieren. Dabei wird Grundlagenforschung pur betrieben.

Die TU Berlin als Forschungsort auszuwählen liegt für Zhe-Chen Wang nahe. Professor Schwarz sei auf dem Gebiet der Gasphase und ihrer Reaktionsfreudigkeit (Reaktivität) einer der weltweit führenden Wissenschaftler, erklärt der junge Chemiker, der sich auf diesem Gebiet spezialisiert hat. Auch die Ausstattung in der Chemie sei hier eine der besten und sehr gut geeignet, seine Ideen und Vorhaben zu verwirklichen. Außerdem genieße die Technische Universität Berlin international einen exzellenten Ruf.

Der 28-jährige Wissenschaftler kommt aus Shandong im Osten Chinas, ist verheiratet und hat eine dreieinhalb Jahre alte Tochter, die den TU-Kindergarten besucht. In seiner Heimatstadt hat er Biochemie studiert und anschließend an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences) in Peking promoviert. Er wurde in Shandong und Peking mit verschiedenen chinesischen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, bevor er mit dem Alexander von Humboldt-Stipendium im Juli 2010 an die TU Berlin kam.

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

Verstärkung für das IPK

Freitag, 14. Oktober 2011

Bild Kai Mertins
Kai Mertins
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Das Leitungsteam des Fraunhofer IPK (Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik) hat ein neues Gesicht: Seit 1. April 2011 steht Prof. Dr.-Ing. Kai Mertins als stellvertretender Institutsleiter an der Seite von Prof. Dr. h. c. Dr.-Ing. Eckart Uhlmann. Kai Mertins ist bereits seit 30 Jahren in leitenden Positionen im Institut tätig und habe in dieser Zeit die Strategie des Hauses entscheidend mitgeprägt, so begründete der Vorstand seine Entscheidung. Kai Mertins leitet seit 1988 das Geschäftsfeld Unternehmensmanagement des Instituts. Er studierte in Hamburg Elektrotechnik und promovierte 1984 an der TU Berlin zum Thema "Fertigungssteuerung rechnergeführter Fertigungssysteme". Seit 1998 ist er Honorarprofessor an der TU Berlin. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in den Bereichen Produktions- und Arbeitsorganisation, Mitarbeiterqualifikation, Produktionsmanagement, Fabrikplanung, Auftragssteuerung und Wissensmanagement. Das Fraunhofer IPK und das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF der TU Berlin bilden das Produktionstechnische Zentrum (PTZ) Berlin.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2011

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