direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Menschen

Virtuelle Klänge

Freitag, 17. Juni 2011

Edgar Berdahl entwickelt elektroakustische Musikinstrumente

Edgar Berdahl
Edgar Berdahl
Lupe

Schon seit den Sechzigern wird Sound digital synthetisiert, Computer können jeden wahrnehmbaren Klang imitieren", sagt Edgar Berdahl, "doch meist bleibt das Hörerlebnis trocken, künstlich und dumpf." Für das Menschengemachte, das Originale im Hörbaren will der junge Musiker und Elektroingenieur neue Musikinstrumente entwickeln, die als Computerschnittstelle Daten sammeln und reproduzieren können, um in einer virtuellen akustischen Umgebung zu einem späteren Zeitpunkt auch virtuelle Musikinstrumente mit lebendiger Klangentwicklung zu integrieren.

Edgar Berdahl hat Elektrotechnik studiert und seinen Bachelor in Berkeley, Kalifornien, gemacht. Doch schon mit dem Master wandte er sich der Musik zu, genauer der Verbindung zwischen Musik und Elektronik. An der Universität Stanford schloss er ihn nämlich im Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) ab und promovierte dort auch über Steuerungs- und Regelungstechnik im Musikinstrumenten-Design. Seit Mai ist Edgar Berdahl mit einem Postdoc-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der TU Berlin und forscht im Fachgebiet Audiokommunikation bei Prof. Dr. Stefan Weinzierl. Sein Ziel ist die Entwicklung physikalischer Modelle, die es erlauben, einen natürlichen Sound zu synthetisieren, der der Live-Performance in nichts nachsteht.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 6/2011

Edgar Berdahl und Michael Fowler arbeiten in der neu eingerichteten DFG-Forschergruppe SEACEN (siehe "Konzertsaal im Kopf").

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.