direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Menschen

Natürlich Berlin - Stadtnaturschutz folgt eigenen Gesetzen

Freitag, 17. Juni 2011

Ingo Kowarik erneut Berliner Landesbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege

Ingo Kowarik
Ingo Kowarik
Lupe

Die Staatssekretärin für Verkehr und Stadtplanung Maria Krautzberger berief am 19. Mai 2011 zum dritten Mal, und damit für weitere fünf Jahre, TU-Professor Dr. Ingo Kowarik zum Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege. Er leitet am Institut für Ökologie das Fachgebiet Ökosystemkunde/Pflanzenökologie.

Als ehrenamtlicher Landesbeauftragter berät er die Behörden sowie die Bürgerinnen und Bürger Berlins bei Naturschutzfragen und wirkt an wesentlichen Entscheidungen beratend mit. Kontinuierlich engagierte sich Ingo Kowarik in den letzten Jahren für die Ziele des Stadtnaturschutzes. Ein wesentliches Ziel ist dabei, für die reiche biologische Vielfalt in Berlin zu werben und Naturschutzziele in möglichst viele Flächennutzungen zu integrieren. Wichtige Schritte dabei sind der 2005 von ihm eingeführte "Lange Tag der Stadtnatur" und die "Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt", die gerade im Auftrag der Senatsverwaltung am Institut für Ökologie erarbeitet wird. Als Landesbeauftragter bringt Kowarik auch die Idee voran, "Naturerfahrungsräume" für Kinder in den Innenstadtbezirken einzurichten. "Viele Initiativen des Berliner Naturschutzes werden schon woanders nachgeahmt, und darauf können wir wirklich stolz sein", so Krautzberger. Neben eher traditionellen Ansätzen des Naturschutzes, etwa naturnahe Landschaften am Stadtrand zu bewahren, wirbt Kowarik besonders für die Akzeptanz neuer urbaner Natur. "Die Entwicklung der Flughafenareale in Tempelhof und Tegel ist eine der größten Herausforderungen in Berlin", sagt Kowarik, der sich dafür engagiert, auch hier eine wirtschaftliche Entwicklung mit der Gestaltung attraktiver Freiräume und der Förderung von Natur zu verbinden. Biologische Vielfalt, die am Institut fr Ökologie seit Langem analysiert wird, müsse in eine nachhaltige Stadtentwicklung integriert werden, da sie den Stadtbewohnern wichtige Ökosystemdienstleistungen biete und ein wesentlicher "Wohlfühlfaktor" sei, sagt der TU-Professor. Insofern seien die Fachgebiete der Ökologie an der Fakultät VI Planen Bauen Umwelt gut aufgehoben.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 6/2011

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.