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Deutscher Klangkunstpreis

Montag, 18. Oktober 2010

Kunstwerke für die Ohren

Folkmar Hein
Lupe

Folkmar Hein (Foto), der seit 1974 bis zu seinem Ruhestand 2009 das Elektronische Studio der TU Berlin leitete, wurde im Juni 2010 im Rathaus Marl mit dem Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises ausgezeichnet. Seinem unermüdlichen Engagement, so die Jury, verdanke das Studio seinen internationalen Ruf als Ort der Lehre und der Produktion. Zahllose Komponisten und Klangkünstler aus aller Welt hatten und haben noch heute hier die Möglichkeit, unter fachmännischer Betreuung ihre oft mehrkanaligen Arbeiten zu realisieren und auszutesten. Das vom DAAD 1982 zusammen mit dem TU-Studio gegründete Festival "Inventionen", das seitdem jährlich stattfindet, gab den Künstlern die Plattform, ungewöhnliche Experimente umzusetzen und einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die von Hein gegründete Reihe EM-Hören, die während des Semesters jeden Donnerstagabend stattfindet, entwickelte sich zum wichtigen Treffpunkt von Komponisten und Klangkünstlern, die dort ihre Arbeiten vorstellen und darüber diskutieren. Daneben richtete Hein die umfassende öffentliche Audiothek der zeitgenössischen Musik und Klangkunst ein und machte das Elektronische Studio der TU Berlin zu einem wichtigen Treffpunkt für Klangkünstler.

pp / Quelle: "TU intern", 10/2010

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