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TU Berlin

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Studium & Lehre

Der Universität eng verbunden über Jahrzehnte hinweg

Montag, 12. Juli 2010

Drei engagierte TU-Mitglieder verabschieden sich in den Ruhestand

Marion Klippel

Moderner Service für Studierende

Marion Klippel
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Mit Marion Klippel verließ Ende Juni 2010 eine Persönlichkeit die TU Berlin, die über Jahrzehnte mitgeholfen hat, diese Hochschule zu formen. 1965 aus dem Rheinland nach Berlin gekommen, studierte sie Bauingenieurwesen und blieb danach als Assistentin am Lehrstuhl für Statik und Baukonstruktion. Ihr Studium fiel in eine bewegte Zeit. Als Folge der Studentenbewegung gab es 1969 ein neues Berliner Hochschulgesetz. Es eröffnete zum ersten Mal auch für die "sonstigen Beschäftigten" und den akademischen Mittelbau Möglichkeiten der Mitbestimmung. Diese Chancen ergriff Marion Klippel. Es war der Beginn eines Engagements von mehr als vier Jahrzehnten. Gewerkschaftlich orientiert, von "Bau, Steine, Erden" zur ÖTV und später zu ver.di, führte ihr Weg sie von der Fachschaft ins Konzil und in den letzten Jahren ins Kuratorium. Sie gehörte dem Vorstand des Studentenwerkes an und war lange in der Entwicklungsplanungskommission tätig.

Vor allem aber hat sie an der TU Berlin die Allgemeine Studienberatung aufgebaut und über drei Jahrzehnte hin als Leiterin geformt. Mit Beginn der 70er-Jahre strömten viele Studierende aus nichtakademischen Elternhäusern an die Universität. Sie benötigten eine deutlich intensivere Beratung als die Generationen zuvor. Marion Klippel hat mit ihrem Team dafür ein inzwischen überaus differenziertes Angebot entwickelt – erinnert sei nur an die jährlichen Infotage –, das längst fester Bestandteil der Serviceleistungen der TU Berlin geworden ist.

tui / Quelle: "TU intern", 7/2010

Hans Joachim Rieseberg

Bauabteilung neu strukturiert

Joachim Rieseberg
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Wenn man Hans Joachim Rieseberg fragt, wann die Bauarbeiten im Hauptgebäude der TU Berlin endlich beendet seien, dann antwortet er meistens: "Damit verhält es sich ein bisschen wie mit dem Kölner Dom: Der ist nie fertig geworden." Das weiß kaum einer besser als er. Seit 1972 ist Hans Joachim Rieseberg in unterschiedlichen Arbeitsbereichen im Planungsstab des jeweiligen Präsidenten tätig, sei es als Planer für Lehre oder als Chef des Büros für Weiterbildung. Unterbrochen wurde diese Zeit nur von acht Jahren der Selbstständigkeit als Architekt und Planer. Seit rund zehn Jahren war er Leiter der Abteilung IV, Gebäude- und Dienstemanagement, kurz: Chef der Bauabteilung. Als Architekt mit viel Erfahrung in der Planung und Realisierung von Bauvorhaben und als exzellenter Kenner der TU Berlin fasste er die anstehenden Aufgaben in einem "Universitätsbauamt" beherzt an und strukturierte sie neu. Schwerpunkte seiner Arbeit waren der Erhalt der Funktionsfähigkeit und Funktionalität der Gebäude, die Realisierung der "Universität der kurzen Wege", die Aufgabe von Mietflächen, verbunden mit der Verbesserung des Service für Studierende und Beschäftigte. Beispiele sind insbesondere der Neubau der Universitätsbibliothek, ein Meilenstein, mit dem eine echte Zentralbibliothek geschaffen werden konnte, die die Einzelbibliotheken zusammenführte, sowie Planung und Bau des Campus Center, das heute ein wichtiger Service-Point für die Studierenden darstellt. Sein vielleicht wichtigstes Projekt sind aber die Rekonstruktion und die Neugestaltung des Hauptgebäudes der TU Berlin, wozu zum Beispiel die Aufstockung von West- und Ostflügel gehört. Doch er entwickelte auch computergestützte Arbeitsgrundlagen, führte von 2005 bis 2008 zusammen mit der Universitätsleitung die Abteilung erfolgreich durch das Projekt "Facility Management der Berliner Hochschulen". Am 5. Juli 2010 wurde Hans Joachim Rieseberg von der Universitätsleitung, die ihm für seine vielfältigen Verdienste die Goldene Ehrennadel verlieh, und von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Es gibt noch viel zu tun. Nicht alle "seine" Projekte sind fertiggestellt. Sein Wunsch ist es, dass sein Nachfolger Martin Schwacke da weitermacht, wo er aufgehört hat.

Carola Heffter / Quelle: "TU intern", 7/2010

Roland Posner

Besondere Zeichen gesetzt

Roland Posner
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Es gibt Wissenschaftler, deren Name mit ihrem Forschungsgebiet regelrecht verschmolzen ist. Prof. Dr. Roland Posner gehört zu dieser Gruppe. Mit ihm untrennbar verbunden ist die Semiotik, die Wissenschaft der Zeichensysteme. Er gilt als einer der international herausragenden Repräsentanten dieses Fachgebietes. Am 2. Juli verabschiedete ihn die TU Berlin mit einem Akademischen Festakt und gratulierte ihm gleichzeitig zum 68. Geburtstag. Seit 1974 ist Roland Posner Professor für Germanistische und Allgemeine Linguistik an der TU Berlin.

Er ist Begründer und Herausgeber der Zeitschrift für Semiotik, Mitherausgeber des internationalen Handbuchs für Semiotik, Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Semiotik und der Internationalen Gesellschaft für Gestenforschung und war langjähriger Präsident der Internationalen Gesellschaft für Semiotik. 1979 gründete er an der TU Berlin die "Arbeitsstelle für Semiotik", deren Leiter er bis heute ist, eine Anlaufstelle für zahlreiche Gastwissenschaftler aus dem In- und Ausland. Darüber hinaus war er mehrfach Direktor des TU-Instituts für Sprache und Kommunikation. Anlässlich seiner Verabschiedung wurde ihm ein besonderes Zeichen gesetzt. "68 Zeichen für Roland Posner. Ein semiotisches Mosaik" ist der Titel einer Festschrift mit mehr als 120 internationalen Beiträgen. Gebunden waren die Autoren dabei an die Formvorgabe, aus Anlass seines 68. Geburtstags mit der Zahl 68 zu spielen. Das Ergebnis ist ein semiotisches Mosaik unterschiedlichster Textsorten und Medien zwischen Wissenschaft und Kunst. Herausgeber sind PD Dr. Ellen Fricke und Maarten Voss. Das Buch erscheint im Stauffenburg Verlag und kann bis zum 30. 9. 2010 zum Subskriptionspreis von 49,90 Euro direkt beim Verlag bestellt werden.

bk / Quelle: "TU intern", 7/2010

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