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TU Berlin

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Alumni/Menschen

Patent verwertet

Montag, 22. Februar 2010

Neue Studie informiert über TU-Gründerinnen und -Gründer

Die eigene Chefin, der eigene Chef sein – für viele eine wesentliche Motivation für die Unternehmensgründung
Lupe

Die TU Berlin leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Berlin. Dies kann sie unter anderem mittels der Ergebnisse ihrer aktuellen Gründerbefragung belegen. So ist mit 187 Firmen (fast 74 Prozent) die große Mehrheit der erfassten Unternehmen in Berlin angesiedelt, und für fast jeden sechsten Alumnigründer war die Nähe zur TU Berlin und zu anderen Forschungseinrichtungen ausschlaggebend für die Standortentscheidung.

Darüber hinaus haben die Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro erwirtschaftet und hielten zum Zeitpunkt der Befragung 5910 Arbeitsplätze vor. Dies sind nur einige Ergebnisse aus der Studie "Patent verwertet", in der Agnes von Matuschka vom TU-Gründungsservice gemeinsam mit ihrer TU-Kollegin Uta Kirchner die Antworten der Gründungsumfrage aus dem Jahr 2008/09 ausgewertet hat.

Die Mitarbeiter- und Umsatzzahlen beziehen sich dabei auf das Jahr 2007. Die Umfrage wurde vom TU-Gründungsservice gemeinsam mit dem Alumniprogamm durchgeführt und baut auf früheren Befragungen aus den Jahren 2001, 2003 und 2005 auf. Insgesamt wurden im Rahmen der aktuellen Befragung 1682 Gründungsinteressierte und Alumni-Gründerinnen und -Gründer des Alumniprogramms kontaktiert. Geantwortet haben 256 Unternehmensgründerinnen und -gründer sowie 66 Gründungsinteressierte (19 Prozent). Seit 2001 haben sich somit insgesamt 431 Unternehmen, die von TU-Alumni gegründet wurden, an den Befragungen beteiligt. Die Verfasserinnen der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass TU-Unternehmen im Jahr 2007 insgesamt bis zu 1,35 Milliarden Euro erwirtschaftet und rund 10 400 Arbeitsplätze geschaffen haben – rechnet man die noch am Markt befindlichen Unternehmen aus den früheren Umfragen hinzu. In der Befragung aus 2008 stellte sich heraus, dass 77 Prozent ihr Unternehmen deswegen gegründet haben, weil sie eigenverantwortlich und ohne Chef tätig sein wollten. Nur 17 Prozent der Befragten strebten die Selbstständigkeit als Alternative zu einer drohenden Arbeitslosigkeit an. Erfreulich ist die hohe Zahl der Gründer, die sich ihrer Alma Mater verbunden fühlen. Fast zwei Drittel aller Gründer sind bereit, Wissen und Erfahrungen an Gründungsinteressierte weiterzugeben. Andererseits haben sie Interesse an Kontakten und Kooperationen zum Beispiel zu Fachgebieten, zu anderen Gründern, aber auch zu Steuerberatern, Rechtsanwälten und zu Gründungseinrichtungen. Für die Gründungsförderung der TU Berlin liegen in den Antworten der Alumni-Gründer wichtige Anregungen für die zukünftige Arbeit. Die Studie wurde durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 2/2010
  • "Patent verwertet: TU-Gründungsumfrage 2008/09" ist im Universitätsverlag der TU Berlin erschienen.
    ISBN 978-3-7983-2171-7
  • www.gruendung.tu-berlin.de

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