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TU Berlin

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Menschen

Nobelpreisträger zu Besuch

Montag, 22. Februar 2010

Von Tieren und Menschen

Martin J. Evans
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Zu mehr als 90 Prozent gleicht das Genom des Menschen dem der Maus, erklärte der Medizin-Nobelpreisträger und Präsident der englischen Cardiff University, Sir Martin J. Evans, am 4. Februar 2010 an der TU Berlin. Der Entdecker der embryonalen Stammzellen hielt die diesjährige Queen’s Lecture in Anwesenheit des britischen Botschafters, Sir Michael Arthur, und des Berliner Bildungssenators Prof. E. Jürgen Zöllner. Die genetische Ähnlichkeit mache die Forschung an sogenannten "Knock-out-Mäusen" so wichtig für die Zukunft von Gentherapien. "Wir wollen zunächst besser verstehen und dann die Ergebnisse für die Heilung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs und der tödlichen, bislang nicht heilbaren Mukoviszidose einsetzen." Aber auch für die Züchtung von Gewebe, das zum Beispiel Verbrennungsopfern oder Menschen mit Nierenproblemen das Überleben sichert, sei die Genforschung unabdingbar.

Die Dimensionen der Nanowelt

Zhores I. Alferov
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Bereits seit 1993 kooperieren die Arbeitsgruppen der beiden Wissenschaftler Professor Zhores I. Alferov, bis 2006 Leiter des Abraham-Ioffe-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, und Professor Dieter Bimberg, Direktor des Instituts für Festkörperphysik der TU Berlin, sehr eng auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Insbesondere erforschen beide gemeinsam die neuen und bis vor Kurzem völlig unbekannten Dimensionen von Halbleiter-Nanostrukturen. Am 12. Februar 2010 verlieh die TU Berlin dem Physik-Nobelpreisträger von 2000 die Ehrendoktorwürde. Der russische Botschafter Vladimir Kotenev und der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Dr. h.c. Kurt Kutzler, würdigten in ihren Laudationes eine sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckende, erfolgreiche deutsch-russische Kooperation, die auch große politische Umwälzungen überdauerte.

Guru der Mathematik in den T-Labs

John Nash
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Von der Evolutionsbiologie bis zum Ehekrach, im Grunde lässt sich alles mit der Spieltheorie modellieren, die der Mathematiker John Nash mit zwei Kollegen entwickelt hat. Dafür wurde ihm 1994 der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen, weil sich die Theorie eben auch wirtschaftswissenschaftlich nutzen lässt. Am 22. Januar 2010 besuchte John Nash, dessen Leben eindrucksvoll in dem Film "A Beautiful Mind" verfilmt wurde, die T-Labs an der TU Berlin. Zahlreiche Projekte der T-Labs arbeiten mit der Spieltheorie. Beispielsweise nutzt Tansu Alpcan, neu berufen auf eine von der Telekom AG gestiftete Juniorprofessur, sie zur Optimierung der Ressourcenzuteilung bei seinen Forschungen zu Netzsicherheit und Risikomanagement.

tui / Quelle: "TU intern", 2/2010

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