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TU Berlin

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Alumni/Menschen

Aller guten Dinge sind fünf

Montag, 22. Februar 2010

Langjährige Pressesprecherin und Initiatorin des nationalen Alumniprogramms verabschiedet sich

Kristina R. Zerges' großes Engagement für die TU Berlin zeigt sich auch in ihrem Wirken für die Gesellschaft von Freunden
Lupe

Pressekonferenzen, Redaktionssitzungen, Medieninformationen, Journalistenanfragen und vieles mehr gehören seit Jahren zum täglichen Arbeitsinhalt von Kristina R. Zerges. Seit 1992 leitet sie das Referat für Presse und Information als Stabsstelle des Präsidenten. Wenn sie sich Ende März 2010 aus dem aktiven PR-Dienst verabschiedet, dann verlässt eine ausgewiesene PR-Frau die TU Berlin, die nicht nur fünf (!) Präsidenten als Pressesprecherin erlebte, sondern auch bundesweit Spuren in der Kommunikationsszene hinterlässt. Die TU Berlin betrat die gelernte Buchhändlerin zunächst als Studentin der Medienwissenschaft, wurde nach ihrer Promotion wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medienwissenschaft und wechselte schließlich in die Pressestelle. Nicht nur unterschiedliche Stationen in der Universität lernte sie kennen, sondern auch verschiedene Standpunkte. So war sie Senatorin im Akademischen Senat, unter anderem als Sprecherin der Reformfraktion, oder Mitglied des AS-Haushaltsausschusses. Ihr Hauptwirken jedoch bestand in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Universität und Wissenschaft. Obwohl Quantität über Qualität wenig aussagt, gibt sie doch den Blick frei auf den Schaffensberg: So entstanden unter ihrer Chefredaktion mehr als 52 TU-Wissenschaftsmagazine "Forschung Aktuell", 165 Ausgaben der Hochschulzeitung "TU intern" – beide prämiert durch den 1. Preis für Hochschulkommunikation –, mehr als 4000 Internetseiten im neu gestalteten und ebenfalls ausgezeichneten TU-Webauftritt und allein im vergangenen Jahrzehnt sage und schreibe 2769 Medieninformationen. Das nationale Alumniprogramm, das sie 1998 aus der Taufe hob, zählt mittlerweile mehr als 20 000 Absolventen, denen dadurch die Tür zu ihrer alten Alma Mater offen steht. Offen steht den Berlinern die TU auch zur "Langen Nacht der Wissenschaften", zu deren Erfolgsgeschichte Kristina R. Zerges maßgeblich beitrug. So öffneten sich zur "klügsten Nacht" in 2009 die TU-Türen rund 60 000 Mal und damit häufiger als in allen anderen Institutionen.

Ein starkes Durchsetzungsvermögen, ein hoher Qualitätsanspruch und immer wieder die Suche nach neuen Ideen gehören genauso zu ihrer Person wie ihre unerschütterliche Treue zur TU Berlin, der stete Kampf gegen Routine und Oberflächlichkeit verbunden mit einer großen Portion Humor sowie die Lust an wissenschaftlicher Reflexion ihres eigenen Berufsinhaltes. Für Letzteres bot sich Anfang der 90er-Jahre die Gelegenheit, als sie den Ruf auf eine Professur für Massenkommunikation und Public Relations an der Penn State University (USA) annahm. Nach einem Jahr "Auszeit" in der Wissenschaft führte sie der Weg aus familiären Gründen zurück an die Spree. Ihr Engagement im Bundesverband der deutschen Hochschulpressesprecher – unter anderem als Bundesvorsitzende –, als langjährige Vereinsvorsitzende von "PRO Wissenschaft", als Jurymitglied bei der Initiative "Public Understandig of science and humanties" (PUSH) oder als Dozentin für Wissenschaftskommunikation verbanden sie eng mit der Entwicklung der Public Relations in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Stand zunächst Pressearbeit im Zentrum, so erfüllen heute solche Referate mannigfaltige Aufgaben – von der Online-PR bis hin zur Wissenschaftsshow. All diese neuen Anforderungen haben unter ihrer Leitung auch Einzug in die TU-Pressestelle gehalten. Die Erfolge, die sie mit ihrem Team dabei erringen konnte, stehen für sich und sind ein markanter Ausweis für das kreative Miteinander im Referat. All dieses Wissen wird sie weiterhin, auch zu ihrer eigenen großen Freude, Studierenden vermitteln, der nächsten Generation an PR-Fachleuten. Die "andere" Generation, die Pressestellenmitglieder, die Kristina R. Zerges über Jahre geführt und gefördert hat, sagen hiermit ein großes und herzliches Dankeschön.

Stefanie Terp für das Team der TU-Pressestelle / Quelle: "TU intern", 2/2010

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