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TU Berlin

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Menschen

Schwärme(n) von Robotern

Montag, 25. Januar 2010

Darina Goldin forscht mit einem Stipendium der Telekom-Stiftung an der TU Berlin

Eine der Auserwählten: Darina Goldin
Lupe

Insgesamt 50 junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus 19 Universitäten hatten sich für das aktuelle Doktoranden-Stipendiatenprogramm der Deutschen Telekom-Stiftung beworben. Eine der zwölf deutschlandweit Auserwählten war schließlich Darina Goldin von der TU Berlin, die nun ab Februar 2010 von der Telekom-Stiftung gefördert wird. Sie promoviert am Fachgebiet Regelungssysteme von Prof. Dr.-Ing. Jörg Raisch, Institut für Energie- und Automatisierungstechnik der TU Berlin. Ihr Forschungsgebiet sind Roboterschwärme, wie sie etwa in der Raumfahrt oder beim Lastentransport eingesetzt werden. Dass die Roboter untereinander kommunizieren und sich koordinieren, um gemeinsame Aufgaben effizienter lösen zu können, ist eine der regelungstechnischen Herausforderungen, denen Darina Goldin sich stellen will. Vor allem will sie ergründen, wie ein kooperierender Schwarm von Robotern sich ohne Einwirkung von außen organisieren kann.

Die 25-jährige Darina Goldin ist im heutigen St. Petersburg geboren und kam im Alter von 13 Jahren nach Deutschland, wo sie in Würzburg ihr Abitur machte. "Eigentlich wollte man mich noch nicht mal auf die Realschule lassen, da ich anfangs kein Deutsch konnte", erinnert sie sich. Nach dem Vordiplom im Fach Maschinenbau an der TU Braunschweig wechselte sie an die TU Berlin und studierte Physikalische Ingenieurwissenschaft und schloss nach nur neun Semestern mit der Note "sehr gut" ab. Im Oktober 2009 hat sie mit der Arbeit an ihrer Promotion begonnen, die sie 2012 beenden will.

"Ohne das Stipendium hätte ich nicht am Fachgebiet Regelungssysteme promovieren können, da es zurzeit keine freie Stelle hier gibt. Ich wäre dann ins Ausland gegangen", sagt Darina Goldin. Mit dem Stipendium fördert die Deutsche Telekom-Stiftung den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs in Deutschland finanziell, durch Mentoren, die Teilnahme an Workshops, die Vermittlung von Praktika und von Kontakten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

bk / Quelle: "TU intern", 1/2010

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