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TU Berlin

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Menschen

Und noch ein "Emmy"

Montag, 09. Februar 2009

Thomas Wiegand zum zweiten Mal mit dem begehrten US-Fernsehpreis geehrt

Thomas Wiegand beim Emmy
Thomas Wiegand begeisterte mit seiner Forschung bereits zum zweiten Mal die amerikanische Filmbranche. Sie verlieh ihm für sein Videokompressionsverfahren einen weiteren "Emmy"
Lupe

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand ist mit dem Technology & Engineering "Emmy"-Award ausgezeichnet worden. Zusammen mit Gary J. Sullivan (Microsoft), Ajay K. Luthra (Motorola) und Jens-Rainer Ohm von der RWTH Aachen nahm er am 9. Januar 2009 in Las Vegas (USA) den Preis entgegen. Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand lehrt an der TU Berlin das Fachgebiet Bildkommunikation und ist Abteilungsleiter im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik.

Ausgezeichnet wurden die ITUT-T Video Coding Experts Group (VCEG) und die ISO/IEC Moving Picture Experts Group (MPEG) für ihre Entwicklung und Etablierung des Videokodierstandards H.264/MPEG-4 AVC, eines höchst effizienten Videokompressionsverfahrens. Vergeben wird die Auszeichnung von der National Academy of Television Arts and Sciences (NATAS). Die Auszeichnung würdigt herausragende Erfindungen und technische Leistungen, die einen Meilenstein in der Entwicklung der Fernsehtechnik darstellen.

Im August vergangenen Jahres war dieses Videokompressionsverfahren bereits mit dem Prime Time "Emmy"-Award der Academy of Television Arts & Sciences (ATAS) prämiert worden. Dass Thomas Wiegand nun zum zweiten Mal mit einem "Emmy" ausgezeichnet wurde, ist bisher einmalig in der Geschichte dieser Technik-"Emmys". Wiegand studierte an der Universität Hamburg-Harburg und forschte an so renommierten Hochschulen wie der Kobe-Universität in Japan, der Universität von Kalifornien in Santa Barbara und der Stanford-Universität. Durch den neuen Videokodierstandard H.264 wurde der Erfolg neuer Video-Anwendungen wie HDTV, Video-iPods und iPhones möglich. Die Nutzer können damit deutlich schneller und in besserer Qualität Videos auf ihre Endgeräte übertragen.

sn / Quelle: "TU intern", 2/2009

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