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TU Berlin

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Menschen

Abbild kleinster Strukturen

Mittwoch, 17. Juni 2009

Janina Maultzsch betreibt Grundlagenforschung an Nanostrukturen am Institut für Festkörperphysik

Janina Maultzsch in ihrem Labor
Janina Maultzsch in ihrem Labor
Lupe

Wer mit knapp 35 Jahren eine eigene Arbeitsgruppe leitet, hat während seiner Karriere nicht getrödelt. Und wer währenddessen auch noch eine kleine Tochter in die Welt setzt, muss über ein großartiges Zeitmanagement verfügen. Im November 2007 erhielt Prof. Dr. Janina Maultzsch den Ruf als Professorin an die TU Berlin, wo auch ihre wissenschaftliche Laufbahn begann.

Prof. Dr. Janina Maultzsch untersucht Quanteneffekte an Kohlenstoff-Nanoröhren. "Wir wollen mit-hilfe von Nahfeldspektroskopie die räumliche Auflösung optischer Methoden, insbesondere der Ramanspektroskopie, so verbessern, dass man kleinste Strukturen abbilden kann", beschreibt sie ihr Forschungsinteresse. Feinste Kohlenstoffröhren und nur eine Atom-Lage dünne Kohlenstoff-Gitter sind aus mehreren Gründen interessant für die Wissenschaftler: Sie besitzen außergewöhnliche elektronische Eigenschaften mit Anwendungsmöglichkeiten in der nanoelektronischen Technologie. Das Material ist extrem leicht, dennoch äußerst stabil und eignet sich demzufolge hervorragend, andere Materialien zu verstärken. Und nicht zuletzt sind solche Nanostrukturen für die Grundlagenforschung spannend, weil nicht mehr allein die chemische Zusammensetzung die Eigenschaften bestimmt, sondern vor allem die Größe und Form der Strukturen.

In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christian Thomsen hatte die junge Forscherin die Unterstützung erhalten, die für eine wissenschaftliche Karriere nötig ist. "Ich bin schon sehr früh auf wissenschaftliche Kongresse mitgefahren, wurde gut gefördert und ermutigt, früh zu publizieren", berichtet sie. Nach ihrer Promotion wurde sie außerdem durch das Programm ProFiL unterstützt, das Frauen in Forschung und Lehre mit Mentoring, Training und Netzwerken zur Seite steht.

apu / Quelle: "TU intern", 6/2009

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