direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Menschen

Orientierung anbieten

Dienstag, 07. April 2009

Bildungsmedienpreis "digita 2009" - Software gegen Antisemitismus gewinnt

Wollen Jugendlichen das schwierige Thema Antisemitismus vermitteln
Wollen Jugendlichen das schwierige Thema Antisemitismus vermitteln: die "Macher" vom TU-Zentrum für Antisemitismusforschung (v. l.) Juliane Wetzel, Isabel Enzenbach, Peter Widmann, Birgit Müller
Lupe

Für Schulunterricht, privates Lernen und berufliche Bildung gibt es immer perfektere digitale Werkzeuge. Die besten von ihnen wurden Anfang Februar auf der Bildungsmesse "Didacta" in Hannover mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis "digita 2009" ausgezeichnet.

In der Kategorie "Allgemein bildende Schule, Klasse 11-13" erhielt die Unterrichtssoftware "Gegen Antisemitismus" aus dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin den Preis. Insgesamt waren rund 80 Lernsysteme, Medienpakete, Computerprogramme und Online-Angebote eingereicht worden.

"Die Käufer und Nutzer von digitalen Bildungsmedien können sich an dem digita-Gütesiegel, einem Logo, das die ausgezeichneten und nominierten Produkte erhalten, im großen Angebot besser orientieren", erklärt TU-Professor Dr. Wilfried Hendricks, warum die Hersteller der Software so großen Wert auf die Auszeichnung legen, die nun schon im 14. Jahr existiert. "Entwickler und Hersteller erhalten gleichzeitig ein richtungweisendes Signal für ihre zukünftigen Produktionen." Wilfried Hendricks ist Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Bildung in der Informationsgesellschaft, das gemeinsam mit der Stiftung Lesen und der Zeitschrift "bild der wissenschaft" Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises ist. Ausgezeichnet wurden außerdem unter anderem ein Kinderreiseführer, ein Konzentrationsspiel für Kinder unter zehn Jahren, der Brockhaus multimedial 2009 premium für die Altersgruppe über 16 Jahre.

"Die Jury zeichnet Produkte aus, die innovative Ideen und Ansätze vorweisen, sich didaktisch und gestalterisch auf hohem Niveau befinden, die fehlerfrei funktionieren und die vor allem zielgruppengerecht gestaltet sind und Lehr- und Lernprozesse sinnvoll unterstützen", erläutert Wilfried Hendricks. Schon in Kitas, aber auch in Schulen, wird heute auf Software zurückgegriffen. Die Bewertung und Auszeichnung von Lernsoftware hilft daher auch, sowohl im privaten als auch im schulischen oder im Kita-Bereich Fehlinvestitionen zu verhindern. Generell gelte aber der Markt der digitalen Bildungsmedien als schwierig, so Hendricks. Zum Beispiel seien im Schulsektor auch Faktoren wie mangelnde Hardwareausstattung und schlecht ausgebildete oder computerskeptische Lehrkräfte hinderlich.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 4/2009

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.