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TU Berlin

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Mehr Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen

Dienstag, 07. April 2009

Olga Holtz
Olga Holtz
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Gleich drei Professuren aus dem Professorinnen-Programm von Bund und Ländern wurden im Februar an die TU Berlin vergeben. Es war die höchstmögliche Anzahl, die eine Universität erhalten konnte. Damit gehört die TU Berlin zu den erfolgreichsten Hochschulen, die sich in diesem Programm beworben haben. Die Professuren gingen an die Mathematikerin Olga Holtz, die Physikerin Sabine Klapp und die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.

Das Professorinnen-Programm, das innerhalb von fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen schaffen soll, will hoch qualifizierte und talentierte Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen in Wissenschaft und Forschung bringen. Auch soll die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen deutlich erhöht werden. Finanziert wird das Professorinnen-Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2011 mit 75 Millionen Euro. Die Länder beteiligen sich anteilig an dem 150-Millionen-Euro-Programm. An der TU Berlin forschen und lehren derzeit 267 Professoren und 47 Professorinnen.

Sabine Klapp
Sabine Klapp
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"Die Berufungen der drei Wissenschaftlerinnen sind ein großer Erfolg für die TU Berlin. Gleichzeitig sind sie Ansporn, die in den vergangenen Jahren von der TU Berlin gezielt betriebene Politik der Frauen- und Familienförderung fortzusetzen. Dazu gehören die Teilnahme am ‚audit familiengerechte hochschule‘, um die Attraktivität der TU Berlin als Ort, an dem sich Karriere und Familie verbinden lassen, zu erhöhen und eine an Chancengleichheit ausgerichtete Personalführung, wofür die TU Berlin das ‚Total-E-Quality-Prädikat’ verliehen worden ist", sagt Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin der TU Berlin. Ein besonderes Anliegen der TU Berlin ist es zudem, Schülerinnen so früh wie möglich für ein Studium der MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften, Technik) zu motivieren. So bietet die TU Berlin unter anderem die Kinder-Uni, den Techno-Club für Schülerinnen, die Schülerinnen-Uni, das Programm "Studieren mit 16", den Girls-Day und die Schüler-Info-Tage an.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 4/2009

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