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Wenn der Wissenschaftler fehlt

Freitag, 15. Februar 2008

Ombudsmann als Ansprechpartner

Helmut Schubert
Helmut Schubert
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"Meist setzen sich die Kollegen selbst zur Wehr, wenn sie meinen, ein Plagiat ihrer Arbeit entdeckt zu haben", sagt TU-Professor Dr. Helmut Schubert vom Institut für Nichtmetallische Werkstoffe. Er ist der Ombudsmann, der erste Ansprechpartner bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten, an der TU Berlin. Die Hochschulen sind verpflichtet, Verdachtsfällen nachzugehen. Es soll gewährleistet werden, dass wissenschaftliche Tätigkeiten und Ergebnisse nachvollziehbar und ohne Verletzung der Rechte anderer erbracht werden. Als wissenschaftliches Fehlverhalten gelten bewusst oder grob fahrlässig gemachte Falschangaben in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang, die Verletzung geistigen Eigentums anderer oder die Beeinträchtigung von deren Forschungstätigkeit in anderer Weise.

An der TU Berlin habe es bislang nur eine kleine Zahl von Anfragen gegeben, jährlich rund vier sowie hin und wieder eine Anfrage von außen. Die Frage von Plagiaten sei sehr abhängig von Fächern. National seien die Mediziner führend.

Gibt es Probleme, die nicht einfach zu klären sind, sollte der Ombudsmann eingeschaltet werden, der zunächst ein vertrauliches Gespräch führt. Kommt es in begründeten Fällen dann zu einem Verfahren, wird die eigentliche Gutachtergruppe tätig, der der Ombudsmann nicht mehr angehört. Je nach Ergebnis entscheidet der Präsident über die Folgen des Fehlverhaltens. Die Mitglieder der Kommission an der TU Berlin sind Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann, Prof. Dr. Günter Abel sowie Prof. Dr.-Ing. Günter Wozny.

pp / Quelle: "TU intern", 2-3/2008

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