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TU Berlin

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Menschen

Verabschiedung

Montag, 14. April 2008

Symphonie Preuss-Lausique

Gebannte Aufmerksamkeit für die Musik
Gebannte Aufmerksamkeit für die Musik: (v. r.) Peter Heyer, Ulf Preuss-Lausitz, Ulrike Strate, Adrian von Buttlar, Kurt Kutzler
Lupe

Es ist schon ungewöhnlich, dass für eine Verabschiedung in den Ruhestand eine Symphonie komponiert und uraufgeführt wird. Diese Würdigung wurde Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz am 8. Februar nach 28 Jahren an der TU Berlin zuteil: Das Blechbläserquintett "Brassport" unter Leitung von Prof. Dieckmann spielte für ihn und 130 Gäste.

Ulf Preuss-Lausitz hat sich sein Leben lang als Lehrer, Hochschullehrer, Soziologe, Kindheits- und Schulforscher sowie Integrationsbetreiber nachhaltig und wirkungsvoll gegen Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie für Chancengleichheit eingesetzt und Reformen vorangetrieben. "Sein hochschulpolitisches Engagement zeichnet eine konstruktive Streitkultur aus", so TU-Präsident Professor Kurt Kutzler in seiner Ansprache. Der Präsident überreichte ihm auch die Ehrenurkunde, nachdem er ihm bereits im März als besondere Auszeichnung die Goldene Ehrennadel der TU Berlin für sein langjähriges Engagement für die Gesamtinteressen und insbesondere seine Verdienste um die Struktur- und Entwicklungsplanung verliehen hatte. Als "altgedientem Gremienprofi", der mit Satzungen und Reglements jonglierte und sich mit Verantwortungsbereitschaft in Selbstverwaltung und Hochschulpolitik engagierte, unter anderem sechs Jahre als Mitglied des Akademischen Senats, zwölf Jahre als Dekan, sprach der derzeitige Dekan der Fakultät I Geisteswissenschaften, Professor Adrian von Buttlar, ihm seine persönliche Anerkennung aus und den Dank der Fakultät. Als Begleiter auf dem steinigen Weg der Umsetzung des Menschenrechts auf Integration von behinderten Kindern und Jugendlichen bilanzierte Peter Heyer das Wirken und die Auswirkungen des langjährigen intensiven Einsatzes von Ulf Preuss-Lausitz im bildungspolitischen und wissenschaftlichen Diskurs. Alle, die Ulf Preuss-Lausitz mit seiner Kraft und Entschlossenheit erlebt haben, können sich nicht vorstellen, wie die Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Helga Marburger in ihrer Dankesrede hervorhob, dass seine Befreiung vom Berufsalltag für ihn gleichbedeutend mit Ruhestand ist. Mit dem ihm eigenen Engagement wird er sich weiter in die Bildungs- und Schulpolitik einbringen, davon zeugen unter anderem seine Berufung in den Beirat der Berliner Gemeinschaftsschule, in die Expertenkommission zur Zukunft der Bildung in Mecklenburg-Vorpommern, ein weiteres Buch, das in Kürze erscheint - seine 313.

Veröffentlichung. Aus der Überzeugung, dass es nur ein formeller Ruhestand sein wird, wünschte die Vizepräsidentin Ulrike Strate, ihn weiter als "senior consultor" für die Lehrerbildung zu gewinnen, und dankte ihm besonders für seinen energischen Einsatz für die Ziele der Reformfraktion. In seiner Dankesrede betonte Ulf Preuss-Lausitz: "Wenn Pädagogik und meine Generation in heillosen Zeiten der sozialen Spaltung, der ökologischen Weltkrise, der drohenden ethnisch und religiös geprägten Konflikte eines tun können, dann ist es, ein optimistisches Lebensgefühl an den Nachwuchs weiterzugeben, weil nur es den Zorn über solche Verhältnisse überführen kann in humanes gemeinsames Handeln für eine bessere Zukunft."

Dr. Irene Demmer-Dieckmann, Prof. Dr. Helga Marburger, Institut für Erziehungswissenschaf / Quelle: "TU intern", 4/2008

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