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TU Berlin

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Menschen

Neue Professur für Ökonomie des Klimawandels

Montag, 14. Juli 2008

Dr. Ottmar Edenhofer, Chefökonom und stellvertretender Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, besetzt die von der Michael Otto Stiftung mit initiierte Professur "Ökonomie des Klimawandels" an der TU Berlin. Die Professur ist weltweit die erste dieser Art und wird von der Stiftung mit rund 520000 Euro kofinanziert. Sie fördert die Professur über fünf Jahre und will damit junge Menschen für den Klimaschutz gewinnen. Die TU Berlin hat Ottmar Edenhofer gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung berufen. "Wir verleihen diesem Forschungsbereich damit ein starkes Gewicht in der deutschen Bildungslandschaft und schaffen neue Gestaltungsmöglichkeiten für Forschung und Lehre", sagt TU-Präsident Kurt Kutzler. Es sollen speziell energie- und wachstumspolitische Strategien für Emissionsminderungen in China, Indien, Europa und den USA entworfen werden. Die Fakultät VI Planen Bauen Umwelt sei ein ideales Umfeld für die Professur, da hier die Lösungsstrategien für den Klimaschutz durch ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt werden, so Kutzler.

"Wir brauchen Forschung zur Ökonomie des Klimawandels, damit aus dem Global Deal kein Global Bluff wird", so Edenhofer. Seine Forschungen hatten großen Einfluss auf zwei Kapitel des weltweit wahrgenommenen Stern-Reports. Dieser wurde vom ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern erstellt und befasste sich mit den wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung. Außerdem berät Edenhofer Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Fragen der globalen Klimapolitik.    

stt / Quelle: "TU intern", 7/2008

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