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TU Berlin

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Menschen

Gestalter politischer Reformen

Montag, 13. Oktober 2008

Der Leiter der Zentraleinrichtung Kooperation wurde in den Ruhestand verabschiedet

Mit einem großen Fest im Café Campus mit vielen internen und externen Gästen wurde Mitte Juni der langjährige Leiter der Zentraleinrichtung Kooperation (ZEK) Dr. Wolfgang Neef in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Neef, der nach seinem Flugzeugbau-Studium an der TU Berlin und einer beruflichen Etappe als Ingenieur bei MBB Hamburg 1970 an die TU an das Institut für Hochschuldidaktik zurückkehrte, gestaltete wesentliche Prozesse an der TU Berlin mit. Sein Engagement für die Reform des Ingenieurstudiums führte 1972 nicht nur zum ersten Projektstudium im Maschinenbau, sondern drückt sich auch in der von ihm initiierten und mittlerweile als Wahlpflichtseminar etablierten "Soziologie des Ingenieurberufs" aus. Die gemeinsam mit Prof. Carl-Helmut Wagemann und Rainer Morsch veröffentlichte Studie „Das Elend des Grundstudiums“ avancierte quasi zum Bestseller für Studierende in der Studienreformdebatte. Als Mitglied der Reformfraktion im Akademischen Senat setzte er sich für eine Stärkung des Mittelbaus ein und wurde bald erster Vizepräsident aus dem akademischen Mittelbau (1989-93). Die „Interfraktionelle Vereinbarung“, an der er entscheidend mitwirkte, setzte den endlosen hochschulpolitischen Flügelkämpfen ein vorläufiges Ende.

In seiner Amtszeit schuf er zwei Einrichtungen, die bis heute Bestand haben: das Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) und die Zentraleinrichtung Kooperation (ZEK), die er ab 1993 leitete. Die Idee einer intermediären Einrichtung zum regionalen, gesellschaftlichen Umfeld der TU Berlin unter der Leitidee der nachhaltigen Entwicklung, des Prinzips des lebenslangen Lernens und des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist bis heute aktuell und drückt sich mittlerweile auch in den Zukunftsfeldern der TU Berlin aus.

Die TU würdigte das jahrzehntelange, hohe Engagement von Dr. Neef, indem ihm die goldene Ehrennadel durch den 1. Vizepräsidenten, Prof. Dr. Steinbach, verliehen wurde. In seiner Dankesrede wies er noch einmal auf die gesellschaftspolitische Verantwortung der Hochschulen in Zeiten der Ökonomisierung von Wissenschaft und Forschung hin.

Ulrike Strate, Zentraleinrichtung Kooperation / Quelle: "TU intern", 10/2008

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