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Im Zusammenspiel der Kräfte

Montag, 17. Dezember 2007

Helmut Schwarz hielt die Laudatio für den neuen Otto-Hahn-Preisträger Gerhard Ertl

Helmut Schwarz wird im Januar 2008 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
TU-Chemiker und Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Helmut Schwarz hielt die Laudatio für den Freund und Kollegen Gerhard Ertl. Er selbst wird im Januar 2008 Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
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Für seine grundlegende Fortentwicklung der Katalyse, eines Kerngebiets der Chemie, erhielt der diesjährige Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Gerhard Ertl am 1. November den Otto-Hahn-Preis, mit 50000 Euro einer der höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreise. Er wird gemeinsam getragen von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

“Neben seinen bahnbrechenden Untersuchungen klärte er jedoch nicht nur physikalisch-chemisch relevante Details für den wohl bedeutendsten technischen Prozess der heterogenen Katalyse auf einem strikt molekularen Niveau auf", sagte der TU-Chemiker Professor Dr. Drs. h.c. Helmut Schwarz als Laudator in der Frankfurter Paulskirche, "auch und vor allem überwand er mit seinen Arbeiten eine psychologische Barriere." Er habe beispielhaft demonstriert, dass immer dann die Chance bestünde, selbst gewaltigste intellektuelle und experimentelle Herausforderungen in der Grundlagenforschung zu meistern, wenn bestimmte Faktoren in einer Person glücklich zusammenkommen:  hier waren das Wechselspiel von Chemie mit Physik und Mathematik, Grundlagenforschung und Empirie beteiligt sowie die Bereitschaft, erforderlichenfalls etablierte Denkmuster aufzugeben und weitere Faktoren.

Helmut Schwarz selbst wird im Januar 2008 sein Amt als neuer Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung antreten. Er folgt dem Germanisten Professor Dr. Wolfgang Frühwald nach, der seit 1999 an der Spitze der Stiftung steht. Helmut Schwarz wurde vom Vorstand der Humboldt-Stiftung einstimmig vorgeschlagen und von Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier für fünf Jahre in das neue Amt berufen. Er gilt nicht nur als herausragender Forscher, sondern auch als engagierter wissenschaftspolitischer Experte.

pp / Quelle: "TU intern", 12/2007

Symposium zu Ehren Gerhard Ertls

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Der Sonderforschungsbereich 555 "Komplexe nichtlineare Prozesse" hat den diesjährigen Nobelpreisträger für Chemie, Prof. Dr. Gerhard Ertl, am 16. November 2007 mit einem wissenschaftlichen Symposium im Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft geehrt. Gerhard Ertl ist einer der Gründungsväter und Ehrenvorstandsmitglied des Sonderforschungsbereiches, der mit starker Beteiligung der TU Berlin seit fast zehn Jahren erfolgreich arbeitet. Stellvertretender Sprecher ist Prof. Dr. Eckehard Schöll vom Institut für Theoretische Physik. Die in der Begründung des Komitees zur Verleihung des Nobelpreises an Gerhard Ertl zitierten Arbeiten zur nichtlinearen Dynamik und Strukturbildung bei Oberflächenreaktionen (zum Beispiel bei der katalytischen Oxidation von Kohlenmonoxid auf Platinoberflächen) wurden in einem Teilprojekt des Sfb 555 durchgeführt.

tui / Quelle: "TU intern", 12/2007

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