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TU Berlin

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Menschen

Eine ausgezeichnete Idee

Montag, 18. Juni 2007

Entwicklungsplan für Lehrter Stadtviertel gewinnt Schinkelwettbewerb

privat. Geneigter Park mit Boulevard und Mischbebauung als Ort der Kultur und Lebendigkeit
Lupe

"Es ist ein gutes Gefühl, bestätigt zu bekommen, dass elf Semester etwas gebracht haben und man auf dem richtigen Weg ist", sagen Benjamin Boye (26) und Alessandro Drescher (30), Studenten der Landschaftsplanung an der TU Berlin. Zusammen mit den Architektur-Studierenden Simone Maxl (26) und Michael Kandel (24) hatten sie großen Erfolg: Sie gewannen den Schinkelwettbewerb, den größten Förderwettbewerb für junge Architekten und Ingenieure im deutschsprachigen Raum.

In der Fachsparte Kooperation - Städtebau und Landschaftsarchitektur erhielten sie den 1. Preis. Ausgelobt wird der Schinkelpreis jährlich von dem renommierten Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin.

Die Bewerber sollten Entwicklungsmöglichkeiten für das Umfeld des Berliner Hauptbahnhofes aufzeigen und dabei eine eigene Identität des Lehrter Stadtviertels erarbeiten, bisher eher ein "Unort".

Das Konzept der vier Studierenden sieht für das 16 Hektar große Areal zwischen Invalidenstraße, Perleberger Straße, B96 und dem Spandauer Schifffahrtskanal einen großzügigen, als geneigte Ebene angelegten Park vor, einen Boulevard und eine Mischbebauung von hoher Dichte.

"Plätze, die als Orte sozialer Kommunikation fungieren sollen, durchbrechen die Dichte", sagt Boye. Herzstück ihrer Idee sind vier sogenannte Impulsgeber: der Hauptbahnhof und das Museum Hamburger Bahnhof sowie ein noch zu planendes Innovationszentrum und eine große überdachte öffentliche Aufenthaltsfläche. "Diese vier Impulsgeber sind Identitätsstifter im Gebiet, stehen für Mobilität und Lebendigkeit, Kultur und Innovation und sollen die prozesshafte Bebauung des Quartiers in Gang setzen", erklärt Benjamin Boye die Idee. Unter dieser Prozesshaftigkeit verstehen die Studierenden, dass zunächst in unmittelbarer Nähe der vier Impulsgeber eine Bebauung erfolgt und diese sich - je nach Bedarf - im Laufe der Jahre von dort aus konzentrisch fortsetzt. Gerade dieser Fokus auf sich Entwickelndes hat die Juroren besonders überzeugt. Nun soll der Preis der beruflichen Entwicklung Impulse geben.

Noch arbeiten sie als studentische Hilfskräfte in einem Büro für Landschaftsarchitektur. Doch wenn in diesem Jahr das Studium abgeschlossen sein wird, möchten sie sich danach unbedingt selbstständig machen. Benjamin Boye: "Ein wenig setzen wir natürlich darauf, dass uns die Auszeichnung hilft, bei potenziellen Auftraggebern Vertrauen in unser fachliches Können zu schaffen und so Türen zu öffnen."

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 6/2007

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